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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Großer Andrang beim „Schaufenster“

23.09.2019

Wiefelstede Die Mitglieder der Gemeinschaft Handel und Handwerk Wiefelstede (HHW) strahlten am Sonntag mit der Sonne um die Wette. Die neu aufgelegte Veranstaltung „Schaufenster Wiefelstede“ lockte die Menschen in Scharen in den Ort.

„Wir wollten endlich mal wieder etwas für die Geschäftswelt tun“, sagte HHW-Sprecher Wolfgang Wittig. Bei den Vorbereitungen seien Erinnerungen an das Bernsteinfest wach geworden, das zuletzt vor acht Jahren im Ort veranstaltet worden war. Auch damals hatte man die Hauptstraße für den Verkehr gesperrt und die Geschäftsleute hatten zum verkaufsoffenen Sonntag eingeladen.

Test einer Rauschmittelbrille

Diese Kombination bewährte sich auch dieses Mal. „Wir sind gut zufrieden“, zog HHW-Vorsitzender Lothar Bruns Bilanz. Es sei gelungen, ein ansprechendes Angebot auf die Beine zu stellen. Allerdings, da waren sich Bruns und Wittig einig: Man hätte sich mehr Zuspruch von den Firmen und Vereinen aus der Gemeinde Wiefelstede gewünscht. „Aber, mehr geht immer“, sagte Bruns.

Auch so gab es eine Menge zu entdecken und auszuprobieren. Bei der Polizei Wiefelstede konnten die Besucher eine Rauschmittelbrille aufsetzen und so erfahren, wie sich 1,3 oder mehr Promille auswirken. „Das ist echt irritierend“, meinte Melina Ahlborn. Die Oldenburgerin war mit ihrer Tochter Megan beim „Schaufenster Wiefelstede“ und durchlief mit aufgesetzter Brille den Parcours bei der Polizei und sollte dabei unter den wachsamen Augen von Polizeioberkommissar Udo Höpken auch mehrere Gegenstände vom Boden aufheben. Der Griff ging jedoch immer erst einmal daneben. „So extrem hätte ich mir das nicht vorgestellt. Schrecklich“, sagte sie.

Blick in ein Rettungsfahrzeug

Derweil informierte Hegeringleiter Michael Sander am Info-Mobil der Jägerschaft Ammerland über Wildtiere, die auch im Ammerland vorkommen. Die Tierpräparate zogen viele Blicke auf sich. „Die Vielfalt ist schon beachtlich“, meinte Jürgen Tippner aus Bad Zwischenahn.

Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Wiefelstede warb unterdessen um Mitglieder und informierte über die Arbeit der Feuerwehr, sagte Ortsbrandmeister Dennis Koopmann. Mitgebracht hatten die Kameraden ihren Einsatzleitwagen – ein Auto wie ein Büro, meinte Wilfried Klefer, Gruppenführer auf dem Fahrzeug. „Jeder Funkspruch und jedes Gespräch wird dokumentiert“, erläuterte Klefer, so seien die Einsatzkräfte abgesichert. Einen Blick in ein Rettungsfahrzeug konnten Besucher zudem beim DRK Wiefelstede/Nethen werfen.

Jugendrat sammelt Unterschriften für Busverbindung

Um Mobilität ging es am Stand des Jugendrats Wiefelstede. „Wir sammeln Unterschriften für eine Busverbindung zwischen Metjendorf und Rastede“, sagte Vorsitzende Hanna Pilawa. Der Jugendrat habe auch schon an der Kooperativen Gesamtschule in Rastede, auf dem Wochenmarkt und beim Edeka in Metjendorf gesammelt. Mehr als 900 Unterstützer hätten sie schon für ihr Anlieger, berichtete Hanna Pilawa.

Ein aktuelles Thema griff auch die Ammerländer Arbeitsgruppe „W.I.M. – Weniger. Ist. Machbar.“ auf. Karin Edzards, Inge Kuper und Susanne Miks gaben an ihrem Stand Tipps, wie man Plastik im Alltag vermeiden kann.

Gute Geschäfte machten unterdessen Lynn und Jolien an ihrem Flohmarktstand. „Bei uns läuft’s gut“, sagten die beiden Jugendlichen aus Rastede. Eine Gitarre, eine Kamera und Klamotten hätten sie schon verkauft. Mit den Einnahmen wollen sie dann „shoppen gehen“, sagten sie und strahlten dabei ebenso mit der Sonne um die Wette wie die Organisatoren des gelungenen „Schaufensters Wiefelstede“.

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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