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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Ambulante Pflege: Wenn Geld für würdevolle Begleitung fehlt

14.12.2017

Wiefelstede /Metjendorf Mit 3000 Euro hilft der Förderverein für diakonische Kranken- und Altenhilfe Wiefelstede/Metjendorf auch in diesem Jahr dabei, dass die 23 Mitarbeiterinnen der Diakoniestation Wiefelstede/Metjendorf kranke, alte und auch sterbende Menschen zu Hause in Würde begleiten können. Diese zusätzlichen diakonischen Leistungen greifen eben dort, wo die Kostenerstattung der staatlichen Krankenversicherungen und Pflegekassen nicht ausreicht – außerhalb des Behandlungskatalogs der Krankenpflege.

„Die Schwestern und Pflegekräfte wenden jährlich meist um die 100 Stunden zusätzlich für die diakonische Begleitung der Patienten auf. Diese werden aber von den Kassen nicht abgerechnet“, erklärte Fördervereinsvorsitzender Dr. Giselher Bechmann bei der Übergabe des Schecks an Pflegedienstleiterin Gunda Carstens in der Station an der Wiefelsteder Hauptstraße. Derzeit betreuen und pflegen 23 Mitarbeiterinnen der Station 115 kranke und alte Menschen zu Hause. Drei Mitarbeiterinnen sind zudem zu Palliativschwestern ausgebildet worden und begleiten ebenfalls zu Hause auch sterbende Menschen –und jeweils auch deren Angehörige.

„Wir könnten grundsätzlich noch mehr Menschen betreuen, der Bedarf ist da und steigt“, machte die kaufmännische Geschäftsführerin der Diakonie-Sozialstationen im Oldenburger Land, Birgit Osterloh, bei der Scheckübergabe deutlich, dass einfach nicht genug Fachkräfte zu bekommen seien. Mit der Unterstützung des Arbeitsamtes würden derzeit allerdings vier Umschüler in den Diakoniestationen in Westerstede und Bad Zwischenahn zu Altenpflegern ausgebildet, erklärte Osterloh – und machte deutlich, dass für die Stationen allein eine Ausbildung neuer Fachkräfte schlicht nicht bezahlbar wäre.

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Der Förderverein gibt allerdings nicht nur Geld für eine würdevolle Begleitung von alten, kranken und sterbenden Menschen, er unterstützt die Station unter anderem auch bei gesundheitsfördernden Maßnahmen für die Mitarbeiterinnen. In diesem Jahr wurden dafür 1927 Euro aufgewendet, etwa für Massagen oder Dauerkarten fürs Schwimmbad. Unterstützt wird vom Verein auch das einmal jährlich im Oktober stattfindende Patientencafé im Hof Kleiberg für Patienten und Angehörige. Mit den 3000 Euro wird zudem noch die Ausbildung einer Mitarbeiterin zur Palliativschwester mitfinanziert. Damit hätte die Station dann vier Schwestern, die sich um sterbende Menschen und ihre Angehörigen in deren häuslichem Umfeld kümmern.

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