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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Öffnungszeiten: Bad zu Weihnachten weiter dicht

18.10.2018

Wiefelstede Der Wiefelsteder Sport- und Kulturausschuss hat sich am Dienstagabend mehrheitlich gegen eine Erweiterung der Öffnungszeiten im Wiefelsteder Hallenbad ausgesprochen. Die SPD-Fraktion hatte eine Diskussion darüber bereits im April beantragt, weil sie vor allem unzufrieden mit den Öffnungszeiten des Bades an Feiertagen wie zu Weihnachten (komplett geschlossen) oder Ostern (nur Ostermontag geöffnet) ist. Ihr Vorschlag im Ausschuss, zu Weihnachten einen Tag und zu Ostern einen weiteren Tag zu öffnen und dann mal zu schauen, ob die neuen Zeiten angenommen werden, fand jedoch keine Mehrheit.

An diesen Feiertagen ist geschlossen

Geschlossen ist das Wiefelsteder Hallenbad (Saison vom 15. September bis 30. April) an folgenden Feiertagen: Silvester und Neujahr, Karfreitag, Karsamstag, Ostersonntag sowie Heiligabend und am 1. und 2. Weihnachtstag. Seit 2013 war das Hallenbad zudem bis auf 2017 an Christi Himmelfahrt geschlossen, weil der Termin in der Revisionszeit des Bades lag.

Geöffnet ist das Hallenbad an folgenden Feiertagen: Ostermontag, Tag der deutschen Einheit.

Vom 1. bis 14. Mai wird das Swemmbad vom Hallen- auf den Freibadbetrieb umgestellt, ebenso umgekehrt vom 1. bis 14. September (bei nicht verlängerten Öffnungszeiten in der Freibadsaison). In beiden Fällen kann dann 14 Tage in Wiefelstede gar nicht geschwommen werden. In der Freibadsaison betreut das Personal auch das kleine Freibad Neuenkruge.

Personalstärke: Die Gemeinde hat sieben volle Planstellen geschaffen: Sie werden von sieben Fachangestellten – inklusive Betriebsleitung – besetzt. Drei Auszubildende übernehmen darüber hinaus zum Teil auch die Aufsicht im Swemmbad. Hinzu kommt eine halbe Stelle für Kasse und Reinigung, die ebenfalls von einer Kraft besetzt ist. Im Sommer besetzt jeweils eine der sieben Fachkräfte zu den Öffnungszeiten das Freibad Neuenkruge.

Vor allem eventuelle Mehrkosten oder die Einstellung von mehr Personal wurden im Ausschuss mehrheitlich abgelehnt. Zuvor hatte Marcus Aukskel, Leiter des Fachbereichs I „Innere Dienste und Bürgerservice“ im Rathaus und so auch zuständig für das Personal der Gemeinde, deutlich gemacht: Zwei weitere Öffnungstage an Feiertagen seien im Hallenbad nicht drin, das Personal arbeite bereits am Limit. Zudem hatte die Verwaltung in der Beratungsvorlage für den Ausschuss dargestellt, dass zu den 2013 und 2014 noch vorhandenen Öffnungszeiten am 2. Weihnachtsfeiertag lediglich 63 beziehungsweise 69 Einwohner das Hallenbad besucht hätten. Deshalb habe die Gemeinde auf weitere Öffnungen verzichtet. Die Verwaltung machte auch deutlich, dass sich der finanzielle Aufwand für das Personal eines zusätzlichen geöffneten Feiertages auf rund 1200 Euro belaufe – plus Sachkosten.

Zuvor hatte SPD-Ratsherr Jörg Weden betont, die Fraktion habe mit dem Antrag keine „ultimative Forderung“ aufgestellt. Er monierte jedoch wie im Antrag, dass das Hallenbad Weihnachten 2017 an allen drei Weihnachtsfeiertagen geschlossen gewesen sei. Auch zum Jahreswechsel sei das Schwimmen sowohl am 31. Dezember als auch am 1. Januar nicht möglich gewesen. Und an den vergangenen Osterfeiertagen sei das Bad „im Stück“ von Karfreitag bis einschließlich Ostersonntag geschlossen gewesen. Weden sprach denn auch von „Schließ- statt Öffnungszeiten“. Das werde auch dem Anspruch der Gemeinde, eine familienfreundliche Gemeinde zu sein, gerade an Feiertagen nicht gerecht.

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Hartmut Bruns (FDP) betonte, solche Änderungen müssten finanzierbar bleiben und seien nur mit zusätzlichen Personalkosten zu realisieren. Dies sehe er kritisch. Bürgermeister Jörg Pieper erklärte, entgegen den Äußerungen der SPD, dass es aus der Öffentlichkeit kritische Stimmen zu den bisherigen Öffnungszeiten gegeben habe, seien solche Beschwerden im Rathaus nicht eingegangen. Heinz-Gerd Claußen (CDU) sprach sich ebenfalls dagegen aus, zusätzliches Personal für erweiterte Öffnungszeiten einzustellen. Auch Ralf Becker (UWG) sah letztlich keine Notwendigkeit, die Zeiten zu verändern. Und Kirsten Schnörwangen (CDU) stellte die Frage, ob denn immer alles zu jeder Zeit verfügbar sein müsse.

Mit 6 zu 4 Stimmen bei einer Enthaltung empfahl der Ausschuss, die bisherigen Öffnungszeiten des Hallenbades beizubehalten (Feiertagsschließungen siehe Infokasten). Das letzte Wort hat der stets nicht öffentlich tagende Verwaltungsausschuss am 5. November.

Auf mehr Verständnis stieß der Unmut der SPD über die zweiwöchige Badpause im Frühjahr und im Herbst. Dann wird das Swemmbad von Freibad- auf Hallenbadbetrieb und umgekehrt umgestellt. Das „nervt“ auch den CDU-Ratsherrn Heinz-Gerd Claußen. Konkrete Vorschläge, wie dies geändert werden könnte, wurden jedoch im Ausschuss nicht diskutiert.

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