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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Der Neuanfang nach dem Großbrand

01.08.2017

Wiefelstede Nur bei genauem Hinsehen kann man noch erahnen, wie stark das Feuer auf dem Gelände des Oldenburger Parkettwerkes vergangenen Oktober gewütet haben muss. An den blätterlosen Bäumen, die am Rand zum Nachbargrundstück stehen, könne man noch schwarze Stellen erkennen, meint Geschäftsführer Thomas Oltmanns und zeigt auf die Brandflecken auf der Rinde.

Die Lagerhalle des Unternehmens Oldenburger Parkettwerk an der Stahlstraße war am frühen Morgen des 26. Oktobers 2016 vollständig abgebrannt. Die Fenster des Verwaltungs- und Produktionsgebäudes auf der anderen Seite waren zerstört worden, die Tore geschmolzen durch die enorme Hitze.

Fundamente sind gelegt

Gemeinsam mit seinem Geschäftsführerkollegen Heiner Willms steht Oltmanns mitten drin: Auf der Baustelle geht es nun langsam aber sicher voran. Wo vor knapp neun Monaten noch verkohlte Holzreste übereinander stapelten, steht bald das Gerüst der neuen Lagerhalle – die Fundamente sind bereits gelegt. Und das ist dringend nötig, meint Oltmanns: „Wir brauchen die Halle dringend, da wir akuten Platzmangel haben.“ Material musst aufgrund der fehlenden Halle in der Produktionshalle gelagert werden.

Im September soll die Betonplatte eingegossen werden, Ende Oktober soll die neue Halle betriebsfähig sein – ein Jahr nach dem Brand. „Wir haben große Unterstützung erfahren“, betont Oltmanns. Aber es dauere eben etwas, bis die nötigen Genehmigungen eingeholt seien. Stück für Stück vorwärts. Die neue Halle werde etwas niedriger als die alte, dafür aber flächenmäßig etwas größer.

Den Schreck habe er eigentlich ganz gut verarbeitet, meint Thomas Oltmanns. Aber als kürzlich die Kfz-Werkstatt an der Eisenstraße in Wiefelstede brannte, kamen die Ereignisse dann doch wieder hoch. „Alles war voller Rauch“, erinnert sich der Geschäftsführer. Man habe nichts mehr gesehen, die Werkstatt sei ja direkt um die Ecke.

Eine genaue Brandursache für das Inferno auf dem Gelände des Parkettwerkes wurde nicht ermittelt. Klar wurde aber, der Brand muss in einer hinteren Ecke der Holzlagerhalle ausgebrochen sein.

Keine Brandstiftung

Bei der Untersuchung der Brandstelle wurden damals unter anderem die Türen und Rolltore der Holzlager-Halle unter die Lupe genommen. Die Untersuchungen zeigten jedoch, dass die Türen verschlossen waren, lautete es damals vom Kriminal- und Ermittlungsteam des Polizeikommissariats Westerstede. Heißt also: Eingebrochen wurde in die Halle nicht. Auch zwei Brandmittelspürhunde aus Celle und Hannover hatten keine Brandbeschleuniger-Spuren entdeckt. „Da kann man beruhigt schlafen, so etwas will man ja generell ausschließen“, meint Oltmanns.

Sehr dankbar ist Thomas Oltmanns den Feuerwehren: „Sie haben uns die Verwaltungs- und Produktionshalle gerettet.“ Stundenlang dauerten damals die Löscharbeiten.

Nicht nur die bestehende Halle musste geschützt werden, auch zahlreiche geparkte Autos und der benachbarte Pferdehof. Freiwillige Feuerwehren aus dem Landkreis Ammerland waren mit 100 Helfern im Einsatz.


Sehen Sie das Video vom Brand unter   www.nwzonline.de/videos 
Video

Tonia Hysky Redakteurin / Newsdesk
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