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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Verkehr: Ab fünf Tonnen nur Tempo 30

07.10.2017

Wiefelstede Die Situation ist klar: Land- und forstwirtschaftliche sowie gewerbliche Fahrzeuge werden immer breiter und schwerer. Das wirkt sich mehr und mehr auf den Zustand der Gemeindestraßen gerade auch im Außenbereich aus. Die Diskussion darüber, wie die Unterhaltungskosten für diese Straßen in Grenzen gehalten werden können, dauert in der Gemeinde Wiefelstede seit Jahren an. Mit einer Neuregelung wollen Gemeinde und Landkreis Ammerland als anordnende Behörde das Problem nun angehen. Auf 28 Gemeindestraßen beziehungsweise Teilstrecken dieser Straßen (siehe Infokasten) wird die bisherige Gewichtsbeschränkung auf fünf Tonnen aufgehoben und stattdessen Tempo 30 für Fahrzeuge ab fünf Tonnen Gesamtgewicht angeordnet.

Auf diesen STraßen gilt die Neuregelung

Auf 28 Gemeindestraßen in „älterem Ausbauzustand“ oder Teilstrecken dieser Straßen gilt in der Gemeinde Wiefelstede künftig ab fünf Tonnen Gesamtgewicht Tempo 30. Die Beschilderung soll Ende kommender Woche stehen.

Folgende Straßen sind betroffen: Dobbenweg, Zwischenmoorsweg, Hullenhauser Straße, Liethermoorweg, Moorhörnsweg, Otterbäkenweg/Feldweg, Garnholter Straße, Leher Damm, Querdamm, Hasseler Weg, Vorm Siedenmoor, Im Grund, Langenfurth, Köterstraße, Stahlstraße, Bahnweg, Dingsfelder Weg, Ammerskamp, Gerkentorsweg, Bredenweg, Am Südkamp, Bentskamp, Heiddornsweg, Vor dem Richtmoor, Blohweg (ab Westerholtsfelder Straße), An den Eichen, Wehrkamp und Conneforder Feldweg.

„Die Beschilderung an allen betroffenen Straßen wird Ende kommender Woche stehen“, kündigte Wiefelstedes Bürgermeister Jörg Pieper am Freitag an. Der Landkreis werde „nach einer Eingewöhnungsphase“ die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit überwachen, stellte Ingrid Meiners, Leiterin des Straßenverkehrsamtes des Kreises, am Freitag klar.

Mit der Neuregelung wird zudem auch ein bisheriges Dilemma anderer Art beseitigt, hofft die Gemeindeverwaltung. Denn trotz der Gewichtsbeschränkung auf fünf Tonnen nutzen auch die Landwirte „historisch gewachsen“ mit ihren längst schwereren Fahrzeugen die Straßen – auch ohne Ausnahmegenehmigung. Das birgt naturgemäß rechtliches Konfliktpotenzial in sich.

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Die Neuregelung in der Gemeinde Wiefelstede werde vom Landkreis und auch von den anderen Ammerlandgemeinden beobachtet werden, machte Ingrid Eilers am Freitag deutlich, dass grundsätzlich eine kreiseinheitliche Regelung angestrebt wird. Der jetzige „Testlauf“ geschieht auf ausdrücklichen Wunsch der Gemeinde Wiefelstede in ihrem Gebiet und wird in Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland umgesetzt – auch, um die jahrelange Diskussion in den eigenen politischen Gremien endlich zu beenden, wie Bauamtsleiter Hans-Günter Siemen erklärte.

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