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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Aus Zusammenarbeit soll Fusion auf Augenhöhe werden

06.06.2018

Wiefelstede Großes Thema auf der Vertreterversammlung der Raiffeisenbank Oldenburg in Rabes Gasthof in Wiefelstede war am Montagabend die anstehende Fusion mit der Volksbank Westerstede. Aus der bereits seit Jahren bestehenden engen Zusammenarbeit soll eine Fusion „auf Augenhöhe“ entstehen. So heißt es in der neuen Broschüre, die im Zuge der Aktivitäten zur Entstehung dieser Fusion herausgegeben wurde.

Ein sogenanntes Prüfungs- bzw. Verschmelzungsgutachten wird im ersten Quartal 2019 beim Genossenschaftsverband Weser-Ems in Auftrag gegeben. Das Ergebnis wird den Vertreterversammlungen beider Banken im April 2019 vorgelegt werden. „Erst danach kann die endgültige Entscheidung über die Fusion erfolgen“, machte Vorstandsmitglied Heiko Frohnwieser in Wiefelstede deutlich. Sollte die Fusion gelingen wird die Institution „Oldenburger Raiffeisenbank“ heißen. Die Stimmung bezeichnete Frohnwieser als sehr positiv. Er warb um die Unterstützung für die neue Konstellation.

Aufsichtsratsvorsitzender Jan-Gerd Eilers begrüßte in Wiefelstede rund 200 Mitgliedervertreter und Gäste. Vorstandsmitglied Heiko Frohnwieser legte seinen Bericht über das Geschäftsjahr 2017 vor, das erneut von einer positiven Entwicklung im Kundengeschäft geprägt war. „Es war ein super erfolgreiches Jahr“, begann Frohnwieser. Die Ausleihungen an Firmen- und Privatkunden stiegen bis Ende 2017 auf 468 Millionen Euro – ein Plus von 3,1 Prozent. Die Kundeneinlagen erhöhten sich um 4,4 Prozent auf 507 Millionen Euro. Der Zinsüberschuss als zentrale Einnahmequelle stieg im Geschäftsjahr 2017 auf 13,2 Millionen Euro.

Die Raiffeisenbank Oldenburg hatte 2017 gestiegene Verwaltungsaufwendungen bei der Umstellung des IT-Systems. Es wurde ein Jahresergebnis von 7,8 Millionen Euro erzielt. Es verbleibt nach Abzug des Steueraufwandes ein Jahresüberschuss von 3,5 Millionen Euro. Mit diesem Betrag will man das Eigenkapital stärken. Der verbleibende Bilanzgewinn von rund 307 000 Euro wird größtenteils zur Dividendenzahlung an die Mitglieder verwendet. Eine Dividende von vier Prozent schlagen Vorstand und Aufsichtsrat vor.

„Auch der Aufsichtsrat der Raiffeisenbank Oldenburg ist sich einig, dass eine Fusion mit der Volksbank Westerstede Sinn macht“, so Eilers. Jens Fischbeck und Helmuth Will wurden in ihren Aufsichtsratsfunktionen wiedergewählt. Der Platz des scheidenden Aufsichtsratsmitgliedes Gernot Gebken wurde aufgrund der Fusionsbemühungen vorerst nicht wiederbesetzt.

Im laufenden Geschäftsjahr erwartet Frohnwieser wieder ein stabiles Kundengeschäft, wenn sich auch die Ertragskraft abschwächen werde. „Die Stärkung des Eigenkapitals hat bei der Raiffeisenbank immer oberste Priorität“, sagte er. Im Anschluss an die Regularien trat Dietmar Wischmeyer auf, bekannt als „Günther, der Treckerfahrer“.

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