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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Wiefelstede gibt Gas bei Tourismus

29.06.2018

Wiefelstede Knapp über 256 000 Übernachtungen von Auswärtigen und Touristen zählte die Tourist-Information Wiefelstede im Jahr 2017. Das bedeutet nach Bad Zwischenahn Platz 2 in Sachen Tourismus im Ammerland.

„Das ist eine erfreuliche Zahl, die mich doch überrascht hat“, sagte Dirk Schröder (SPD) jetzt im Finanzausschuss. Die aktuelle Entwicklung und eine mögliche Weiterentwicklung der Tourist-Info waren in der Sitzung Thema.

„Wir hinken mit dem Personal hinterher. Wir haben mit Oliver Müller einen engagierten Mitarbeiter gefunden. Es besteht aber der Wunsch, mehr zu machen“, fasste Marcus Aukskel, Fachbereichsleiter Innere Dienste und Bürgerservice, das Anliegen der Tourist-Info zusammen.

Daher schlug die Verwaltung dem Finanzausschuss die Aufstockung der wöchentlichen Arbeitszeit des derzeitigen Stelleninhabers zu einer Vollzeitstelle und die Schaffung einer weiteren Stelle im Bereich Touristik mit 19,5 Wochenarbeitsstunden vor. Dafür sollte jedoch der Ausbildungsplatz dort entfallen.

Übernachtungen in Wiefelstede 2017

Fast 27 000 Übernachtungen entfielen im Jahr 2017 laut Statistik der Tourist-Information auf den Sektor Hotels/Gasthöfe/Hostels. Im Bereich Ferienwohnungen und -häuser liegt der Wert bei fast 79 000.

Größter Posten der Übernachtungszahlen war wieder der Campingplatz am Bernsteinsee mit mehr als 100 000 Übernachtungen, wenngleich mit leichten Verlusten im Vergleich zum Vorjahr. Die MVKK konnte ihren Vorjahreswert hingegen etwas erhöhen: Im Bereich Kliniken werden knapp 46 000 Übernachtungen verbucht.

„Die halbe zusätzliche Stelle kann ich verstehen. Was mir Probleme bereitet ist, dass der Ausbildungsplatz wegfällt“ sagte Jörg Weden (SPD). Gerade im Bezug auf den Fachkräftemangel werde der Nachwuchs gebraucht, so der Sozialdemokrat. „Die Ausbildung sollte einen hohen Stellenwert behalten, deswegen sollte der Platz bestehen bleiben“, erläuterte Sonja Niemeier (CDU). Enttäuscht über den Wegfall des Ausbildungsplatzes zeigte sich CDU-Ratsfrau Katharina Dierks: „Wir bewegen uns rückwärts, wenn die Stelle für den Auszubildenden wegfällt.“

Einstimmig wurde nach der Diskussion dem Verwaltungsausschuss empfohlen, die Stelle von Oliver Müller, Leiter der Tourist-Info, von 36,25 Stunden auf 39 Stunden pro Woche aufzustocken, den Ausbildungsplatz zu erhalten sowie eine Stelle mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 19,5 Stunden im Stellenplan 2019 zu berücksichtigen.

Warum eine Erhöhung der Arbeitszeit nötig wäre, wurde durch den aktuellen Bericht der Tourist-Info deutlich, der den Ausschussmitgliedern vorlag. Zum einen ist geplant, die Marketingmaßnahmen auszubauen. Neben den klassischen Werbemedien soll auch das Onlinemarketing ins Visier genommen werden, heißt es in der Beratungsvorlage für den Ausschuss. Der Tourismus in Wiefelstede soll über soziale Medien wie Facebook und über Google beworben werden und so vor allem junge Familien ansprechen.

Bereits umgesetzt wurde die Erstellung einer „Gemeinde- und Umgebungskarte“, die kostenlos an Gäste und Einwohner herausgegeben wird. Tätig war das Team auch im Bereich der Vermieterbetreuung – hier konnten die Beratung und die Akquise ausgebaut und neue Vermieter gewonnen werden.

Onlinebuchungen werden auch in Wiefelstede immer beliebter. Die Vermieter erhielten durch eine Schulung bei der Tourist-Info das nötige Know-how. In Zukunft sollen die Kooperationen mit Internetseiten wie FeWo-direkt, Airbnb oder booking.com ausgebaut werden. Für die weitere Gästeakquise sollen außerdem Auftritte auf Tourismusfachmessen geplant und umgesetzt werden. Außerdem sollen wieder Gästefahrten organisiert werden. Ein neues Gesicht soll die Internetseite erhalten, heißt es im Bericht der Tourist-Info.

„Der Zeitaufwand zur weiteren Vermieterakquise und Ausbau des Vermittlungsangebotes sowie der Vermieterbetreuung, der Planung und Durchführung einer Social-Media-Kampagne, der Realisation von Messeauftritten und Gästefahrten übersteigt die derzeitigen Personalressourcen der Tourist-Information Wiefelstede“, heißt es in der Beratungsvorlage. Die Verbesserung der personellen Situation hat der Finanzausschuss mit seiner Empfehlung nun auf den Weg gebracht.

Mareike Wübben Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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