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Aktualisiert vor 11 Minuten.

Autobahn 29
Tödlicher Unfall – Abfahrt Fedderwardergroden gesperrt

NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Mehr Licht an der Kreuzung

22.11.2018

Wildenloh Eine Ampel, ein Zebrastreifen oder eine Verkehrsinsel? Die Möglichkeiten, eine gefährliche Straße für Fußgänger sicher zu gestalten sind vielfältig. Dass es jedoch schwierig sein kann, eine solche Lösung umzusetzen, zeigt sich an der Kreuzung Wildenlohslinie/Wildenlohsdamm in Wildenloh.

Der Ausschuss für Straßen und Wege des Edewechter Rates beschäftigte sich am Dienstagabend mit dem Thema. Zur Sitzung waren auch Anwohner, zum Teil mit Kindern, erschienen.

Komplizierte Kreuzung

Dass die Kreuzung gleich in mehrfacher Hinsicht kompliziert sei, verdeutlichte Tanja Behrens vom Fachbereich Gemeindeentwicklung und Wirtschaftsförderung bei der Gemeinde Edewecht. Zum einen würden an dieser Stelle die Grenzen der Gemeinden Edewecht, Bad Zwischenahn und der Stadt Oldenburg aufeinandertreffen.

Für Fußgänger und Radfahrer berge der Kreuzungsbereich zudem Gefahren, da an dieser Stelle der Rad- und Fußweg neben der Fahrbahn auf dem Gemeindegebiet Edewecht ende und nur ein paar Meter weiter ein Fußweg auf dem Gebiet der Stadt Oldenburg beginne – allerdings auf der anderen Straßenseite. Wer von dem einen auf den anderen Weg wolle, müsse die Kreuzung überqueren, so Behrens. Dass diese Querung sicherer werden müsse, fordern vor allem Eltern, deren Kinder auf dem Weg zur Schule hier vorbeikommen.

Praktikable Lösungen

Dass Ampelanlage oder Zebrastreifen keine praktikable Lösung für die Situation seien, machte Behrens in ihren Ausführungen deutlich: „Um eine Ampel errichten zu können, müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein, was hier nicht der Fall ist“, erklärte sie.

Zwar seien 79 Überquerungen bei einer Stichprobe im morgendlichen Berufsverkehr zwischen 7 und 8 Uhr ausreichend für die Errichtung einer Ampel. Der Richtwert für die passierenden Fahrzeuge sei aber nicht erfüllt. Nötig seien mindestens 750, gezählt worden seien aber nur 466.

„Ein Zebrastreifen kann nicht aufgebracht werden, da die erforderliche Stelle außerhalb einer geschlossenen Ortschaft liegt“, so Behrens weiter. Zudem vermittle diese Querungsmöglichkeit ein falsches Sicherheitsgefühl für die Fußgänger, so dass das Queren der Kreuzung noch gefährlicher werden könne.

Straße zu schmal für Verkehrsinsel

Und auch eine Querungshilfe in Form einer Insel in der Mitte der Fahrbahn könne nicht umgesetzt werden. „Die Straße ist dafür nicht breit genug“, so Behrens.

Dass 79 Querungen ein hoher Wert sei, erkannte bei der anschließenden Diskussion des Ausschusses Knut Bekaan (SPD) an. Er verwies aber darauf, dass es im Gemeindegebiet auch andere Stellen gäbe, an denen ähnliche oder höhere Werte erreicht würden. „Wir sollten deshalb das Gemeindegebiet überprüfen, um zu sehen, wo es ähnliche Stellen gibt, an denen über Maßnahmen nachgedacht werden muss“, forderte er.

Heidi Exner (CDU) unterstützte im Namen ihrer Fraktion diese Forderung. Sie schlug vor, die Verwaltung mit einer solchen Prüfung zu beauftragen. Uwe Heiderich-Willmer (Grüne) betonte, dass es besser sei, statt nur Stückwerk zu betreiben, endlich das Verkehrskonzept für die Gemeinde, das bereits seit 1999 vorliege, umzusetzen.

Mehrere Maßnahmen

Am Ende der Diskussion sprach sich der Ausschuss einstimmig für verschiedene Maßnahmen aus. So wurde empfohlen, eine weitere Straßenlaterne im Kreuzungsbereich zu installieren, damit dieser besser ausgeleuchtet werden könne. Darüber hinaus sollen weiterhin Verkehrszählungen stattfinden und der Landkreis gebeten werden, an dem Kreuzungsbereich öfter die Geschwindigkeiten der Autofahrer zu kontrollieren. Zudem soll die Gemeindeverwaltung prüfen, wo es im Gemeindegebiet ähnliche Verkehrssituationen gibt.

Über den Vorschlag des Straßen- und Wegeausschusses wird der nichtöffentlich tagende Edewechter Verwaltungsausschuss in seiner Sitzung am 11. Dezember entscheiden.

Wolfgang Alexander Meyer Redakteur / Redaktion Oldenburg/Westerstede
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