• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Markt
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • LocaFox
  • Shop
  • Events
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Werben
  • Kontakt
NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

„Windkraftanlagen können krank machen“

11.05.2013
NWZonline.de NWZonline 2015-07-23T10:03:36Z

:
„Windkraftanlagen können krank machen“

Betrifft: Windkraftpotentialstudie für Ipwegermoor erstellt

Bereits geplante Windkraftanlagen in diesen Regionen erzeugen nicht nur Strom, sondern auch Lärm, und deshalb sind in einer Verordnung die Mindestabstände der Wohnbebauung zu diesen modernen Industrieanlagen festgelegt worden (400 bis 1000 Meter). Diese Verordnung berücksichtigt aber nur die für den Menschen hörbaren Geräusche und geht schon mit der Abstandsregelung an die äußerste Grenze des erträglich Hörbaren.

Bei den Medizinern längst bekannt ist die „Windturbinenkrankheit“. Durch die vom Menschen nicht hörbaren Schallwellen unter 20 Hz, dem sogenannten „Infraschall“, kann eine Vielzahl von Krankheiten ausgelöst werden, wie zum Beispiel Schlafstörungen, Ängste, Schwindel, innere Unruhe, Depressionen sowie Blutdruckanstieg. Selbst das Umweltbundesamt prüft gerade diese Zusammenhänge in einer Studie, die im kommenden Jahr veröffentlicht wird. Auch das Robert-Koch-Institut (Berlin) sieht diese gesundheitlichen Beeinträchtigungen und mahnt einen großen Handlungs- und Forschungsbedarf an.

Der Infraschall lässt sich noch in 10 km feststellen und durchdringt ohne wesentliche Dämpfung auch Mauern, Fenster und Türen. Dieser Schall wird nicht über das Ohr, sondern direkt vom Gehirn aufgenommen. Mit diesem Wissen sind in den USA und England die Mindestabstände der Windkraftanlagen zur Wohnbebauung auf 2,5 bzw. drei km festgelegt worden. In Deutschland wird die Windturbinenkrankheit noch nicht als eigenständige Krankheit anerkannt, weil die Regierung negative Auswirkungen auf die Energiewende und die Industrien einen Einbruch bei den Aufträgen befürchten.

Erwin Langlotz und      Bernd Sieg
Rastede