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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Wirtschaft: Winter bremst Unternehmen aus

07.01.2016

Westerstede Die eisigen Temperaturen mit schneeglatten Straßen setzen nicht nur Privatleuten zu, sondern auch manchem Unternehmen. Das ergab eine kleine Umfrage bei Westersteder Firmen verschiedener Branchen.

Auf dem Bau ruht die Arbeit, so z.B. auf den Baustellen des Unternehmens Dohlen & Boyen. Aufgrund des anhaltenden Frostes gebe es „Baukurzzeit“. „Das heißt, dass die meisten Mitarbeiter zu Hause bleiben und etwas weniger Gehalt bekommen. Viele nehmen Überstunden aus dem Sommer“, sagt der leitende Polier Günter Groosmann. Nur der Störungsdienst sei noch unterwegs.

Auch beim Bauunternehmen Coldewey arbeitet derzeit niemand auf Außenbaustellen. „Wir haben so geplant, dass bei Frost auf beheizbaren Innenbaustellen gearbeitet werden kann“, so Geschäftsführer Konrad Coldewey.

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Auch Gärtnerein und Baumschulen haben sich auf einen Wintereinbruch vorbereitet. Bei der Baumschule Böhlje wurden Pflanzen „eingewintert“ und mit Netzen oder Fleece vor Schnee, Eis und Kälte geschützt. Das berichtet Geschäftsführer Dirk Böhlje. Bei Frost könnten auch die Mitarbeiter der Baumschule Lüers nicht arbeiten. „Bis der Frost vorbei ist, werden Überstunden aus dem Sommer abgebaut oder es wird Urlaub genommen“, sagt Geschäftsführer Thorsten Lüers.

„Unsere Pflanzen sind ausschließlich unter Glas. Wir haben keine Probleme mit dem Schutz der Pflanzen vor Frost“, sagt Jörn Gigas, Geschäftsführer der gleichnamigen Gärtnerei. Festzustellen sei, dass aufgrund des Eisregens und glatter Straßen weniger Kunden kämen.

Einen Kundenrückgang bemerkt auch Ina Meyer vom Schuhhaus Janssen in Westerstede: Viele, die in den Laden kämen, wollten vor allem gefütterte, wasserdichte Schuhe kaufen.

Handschuhe, Mützen und Schals wurden in dieser Woche im Modehaus Henken in großer Zahl verkauft. „Trotzdem hatten wir diese Woche deutlich weniger Kunden als sonst“, so Arndt Henken.

Hinaus ins Winterwetter mit glatten Straßen, heißt es für Fahrer der Speditionen, wie beispielsweise die der Spedition Jaspers. „Bei uns ist die Devise heil ankommen“, so Dagmar Jaspers. Die Fahrer müssten sich mit der Fahrweise den Witterungsverhältnissen anpassen und zur Not auch anhalten, wenn es zu gefährlich würde. Da das Wetter derzeit nur im Norden so schlecht sei, komme es jedoch kaum zu Verzögerungen bei den Lieferungen.

Anna Lisa Oehlmann Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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