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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Vereine In Edewecht: Sie bringen Leben ins Freilichtmuseum

29.08.2019

Wittenberge Der Charakter eines Freilichtmuseums soll mehr in den Mittelpunkt gerückt werden, was bedeutet, den Besuchern mehr Exponate aus früheren Zeiten zugänglich zu machen. Das ist ein Ziel, das sich Kirsten Gräf und Stefan Willenborg gesetzt haben, die seit Frühjahr dieses Jahres für die Hege und Pflege der Anlage des Freilichtmuseums „Tollhus up’n Wurnbarg“ in Wittenberge zuständig sind.

Seit sechs Monaten im Amt

„Ein Jahr müsst ihr hier gewesen sein, dann wisst ihr, wie es geht“, begrüßte der Vorsitzende des Heimatvereins „Vergnögde Goodheit“ Westerscheps, Knut Bekaan, das Paar im April. Die Anlage gehört dem Heimatverein und wird von ihm auch zu verschiedenen Anlässen wie dem „Tag der offenen Tür“ oder Aufführungen der plattdeutschen Theatergruppe des Vereins genutzt. Nach gut sechs Monaten haben Kirsten Gräf und Stefan Willenborg bereits einige Großveranstaltungen miterlebt, wie etwa die offizielle Feier zum 100-jährigen Bestehen des Heimatvereins.

„Uns wurde die Eingewöhnungszeit auch leicht gemacht“, loben die beiden die Vereinsmitglieder. Bei verschiedenen Aktionen wie dem Aufräumen des Waldes oder auch eines Dachbodens waren einige Frauen und Männer dabei. „Wir finden es faszinierend, wie stark hier der Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung ausgeprägt sind.“

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Zeltlager im Wald für Kinder denkbar

Von Entspannung in angenehmer und ruhiger Atmosphäre konnte in dieser Zeit allerdings kaum die Rede sein. „Vom Karsamstag bis Himmelfahrt waren wir an jedem Wochenende im Einsatz“, erzählt Kirsten Graf. Neben den verschiedenen Veranstaltungen des Vereins können hier auch Geburtstage und Hochzeiten gefeiert werden. Dazu sollen besondere Aktionen weitere Neugierige nach Wittenberge locken. So ist jetzt geplant, das Backhaus, in dem bei besonderen Aktionen Brot gebacken wird, zum Wildschweinbraten und Garen zu nutzen. „Wir probieren es erst einmal mit einer geschlossenen Gesellschaft aus, wie es so ankommt“, so Stefan Willenborg.

Beide haben allerdings noch mehr Ideen, das Freilichtmuseum mit seiner großen Anlage zu nutzen. Vorstellbar sind Zeltlager mit Übernachtungen im Wald, für Kinder bestimmt ein Abenteuer. Dazu kann sich das Paar vorstellen, Kinder und Jugendliche über die Anlage zu führen und ihnen das Brauchtum und die Natur näher zu bringen. Vielleicht entwickelt sich ja daraus eine Gruppe, die regelmäßig zusammenkommt, um an entsprechenden Projekten zu arbeiten.

Auch schwebt beiden vor, die alte Brauchtumsscheune mit den vielen alten Exponaten stärker in das Konzept eines Freilichtmuseums einzubinden. „Den Besuchern muss ermöglicht werden, sich die alten Gerätschaften während eines Rundgangs über das Gelände anzuschauen, um auch zu verstehen, wie vor 100 und mehr Jahren in der Landwirtschaft gearbeitet und in den Bauernhäusern gelebt wurde.“

Theatercafé in den Wintermonaten

Streuobstwiesen, ein Theatercafé in den Wintermonaten oder auch das Aufstellen von Bienenkörben sind weitere Ideen. Engagement und Gestaltungswillen bringen beide mit. Das zeigt sich bereits in ihrem kleinen Vorgarten, der sich in den letzten Monaten verändert hat. Beide möchten diese Arbeit, die ein kleines Zubrot zur eigentlichen Berufstätigkeit darstellt, möglichst lange fortführen. „Bisher haben wir die Entscheidung, hierhin gezogen zu sein, nicht bereut. Uns macht es Spaß und wir wollen schon noch etwas länger bleiben. Bisher ist es gut gelaufen“, betonen Kirsten Graf und Stefan Willenborg. Der Heimatverein um Knut Bekaan wird dies wohl gern hören.

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