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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Flüchtlinge Ii: Wo Rastede Schutzsuchenden ein Heim schaffen will

21.10.2015

Rastede Die Unterbringung von Flüchtlingen im ersten und ihre Integration im zweiten Schritt, das sind Herausforderungen, denen sich auch die Gemeinde Rastede bereits stellt und weiter stellen werden muss. „Es wird eine ganze Menge auf uns zukommen“, sagte Bürgermeister Dieter von Essen am Montagabend bei der Übergabe der Zertifikate an die ersten Integrationslotsen (siehe Bericht oben). Und auch für ihn sei noch längst nicht klar, wie all diese Aufgaben bewältigt werden können.

Bisher gelang die Unterbringung der Schutzsuchenden noch dezentral in kleineren Wohneinheiten. Doch die steigenden Flüchtlingszahlen haben zur Folge, dass schon kommenden Monat Wohncontainer auf dem Sportplatz neben der Grundschule Kleibrok aufgestellt werden müssen. Zwischenzeitlich war ein Planungsbüro beauftragt worden, das nun den erforderlichen Bauantrag beim Landkreis gestellt hat, sagte Ralf Kobbe, Sprecher der Gemeinde Rastede, am Dienstag der NWZ . Bevor voraussichtlich Mitte November die Container aufgestellt werden können, müssten noch Versorgungsleitungen gelegt und Schotter aufgefahren werden. Bis Anfang Dezember sollen die Container dann bezugsfertig sein. 30 Personen sollen dort einziehen.

Ebenso viele sollen es im leerstehenden Kindergarten Neusüdende werden. „In der ehemaligen Hausmeisterwohnung im Obergeschoss ist bereits eine Familie eingezogen“, sagte Kobbe.

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Im Gewerbegebiet „Klein Feldhus“ in Neusüdende wurden ebenfalls Flüchtlinge untergebracht, eine von der Firma Witte Tube & Pipe Systems angemietete Immobilie in Wahnbek wird zurzeit umgebaut, um dann ebenfalls 30 Personen Unterkunft zu bieten. „Da brauchen wir noch ein bis zwei Wochen“, sagte Kobbe.

Längst bereitet sich die Verwaltung darauf vor, dass nach den bis Ende Januar aufzunehmenden 148 Flüchtlingen und den aktuell durch die Zwangszuweisung des Landes zusätzlich aufzunehmenden Personen weitere Menschen folgen werden.

„Das ist kein temporäres, sondern ein dauerhaftes Problem“, hatte Erster Gemeinderat Günther Henkel vorigen Monat in der Neuen Aula in einer Sondersitzung des Sozialausschusses gesagt. Dies trifft sowohl auf Unterbringung als auch die Integration zu. Henkel: „Die Masse wird hierbleiben.“

An diesem Donnerstag treffen sich die Vorsitzenden der Sportvereine FC Rastede, VfL Rastede und Budo-Dojo Rastede mit Bürgermeister Dieter von Essen. Bei steigenden Flüchtlingszahlen sieht die Gemeinde eine Unterbringung in den Sporthallen vor. An erster Stelle steht dabei die Turnhalle Wilhelmstraße. In einem zweiten Schritt könnten das Dorfgemeinschaftshaus in Bekhausen und das Mehrzweckgebäude in Wapeldorf folgen.

Gleichzeitig prüft die Verwaltung zurzeit, wo günstiger Wohnraum geschaffen werden kann. „Spätestens im November werden wir eine Rang- und Reihenfolge vorstellen, welche Bereiche in Frage kommen“, sagte Henkel kürzlich im Finanzausschuss. Derzeit plant die Verwaltung diese Präsentation für den Bauausschuss am 24. November, sagte Kobbe der NWZ . Für den Sozialausschuss am 10. November sei darüber hinaus ein Bericht zur aktuellen Flüchtlingssituation in der Gemeinde vorgesehen.

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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