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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Besuch: Zugang zum Gleis 2 ist „untragbar“

29.06.2010

RASTEDE Radtouristen nach Rastede locken – das ist eines der Ziele des Beirats Kommunalmarketing und der Residenzort GmbH. Mit dem zentral gelegenen Bahnhof bietet der Residenzort dafür eigentlich eine gute Voraussetzung.

„Bisher sind es aber wohl vor allem Mountainbiker, die wir anziehen“, sagt Olaf Raffel. Diese ironisch gemeinte Bemerkung des Geschäftsführers der Residenzort Rastede GmbH bezieht sich auf den Zugang zu den Gleisen, der den Verantwortlichen seit vielen Jahren Grund zur Sorge gibt. Denn durch die Unterführung ist das Gleis 2 nur schwer zu erreichen.

Auf Einladung des Grünen-Ortsverbandes Rastede verschaffte sich jetzt Bundestagsabgeordneter Winfried Hermann (Grüne), Vorsitzender des Verkehrsausschusses des Bundestages, ein Bild von der Lage. Neben Gerd Langhorst vom Grünen-Ortsverband sowie Olaf Raffel nutzten auch stellvertretender Bürgermeister Dieter von Essen und Uwe Harms, Vorsitzender des Beirats Kommunalmarketing, den Besuch, um dem Verkehrspolitiker die Problematik am Rasteder Bahnhof zu schildern.

Hermann war nicht mit dem Zug, sondern mit dem Auto aus Bremen angereist. So sah er zunächst die Außenanlagen des Bahnhofs – und war voll des Lobes. „Es gibt wenig Bahnhöfe in dieser Größenordnung in Deutschland, die so schöne Fahrradabstellmöglichkeiten haben“, bemerkte der Grünen-Politiker. Während die Außenanlagen in der Zuständigkeit der Gemeinde liegen, ist die Deutsche Bahn für den Bahnhof verantwortlich. Und hier sah Hermann wenig Erfreuliches: Der Zugang durch die Unterführung zu Gleis 2 sei „ein untragbarer Zustand“, sagte er. Doch was tun? Man könne eventuell alle Züge auf Gleis 1 einfahren lassen, schlug stellvertretender Bürgermeister Dieter von Essen vor. Denkbar sei auch, einen Übergang über das Gleis 1 zu schaffen und diesen mit einer Schranke für Fußgänger abzusichern. Hermann versprach, die Problematik des Rasteder Bahnhofs mit den Verantwortlichen der Deutschen Bahn abzusprechen. Die Gemeinde wird sich ihrerseits gemeinsam mit dem Beirat Kommunalmarketing mit einem Schreiben an die Deutsche Bahn wenden. „Wir bleiben am Ball und haken bei Bedarf nach“, verspricht Uwe Harms.

Das Thema Barrierefreiheit beschäftige den Beirat im übrigen nicht nur beim Bahnhof, wie dessen Vorsitzender betont: „Es ist ein grundsätzliches Thema, das uns in den nächsten Jahr verstärkt beschäftigen wird.“ So solle der Zugang zu öffentlichen Gebäuden, aber auch zu Geschäften, verbessert werden.

Nach dem Besuch des Bahnhofs ging es weiter ins Schlosscafé. Bei den Gesprächen dort standen vor allem die geplante Küstenautobahn sowie der Ausbau der Bahnstrecke Oldenburg-Wilhelmshaven im Mittelpunkt. Hermann habe betont, dass er erst im Jahr 2017 mit der Fertigstellung des Bahnausbaus rechne, fasst Langhorst das Gespräch zusammen. Außerdem sehe er die Finanzierung der geplanten Küstenautobahn als ungesichert an.

in Rastede war auch Thema eines Besuchs von FDP-Politikern bei Ulla Popken. Das Unternehmen begrüße den geplanten Bau der Küstenautobahn sowie des Jade-Weser-Ports, betonte Geschäftsführer Ralf Keller. „Unsere Region kann davon nur profitieren“, ist Keller überzeugt.

bereitet Ulla Popken die Busanbindung. Mit dem Bus sei das Unternehmen, das alleine am Standort Rastede knapp 550 Mitarbeiter beschäftigt, nicht zu erreichen. Gerade bei der Einstellung von Auszubildenden, die oft keinen Führerschein besitzen, sei dies problematisch.

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