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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Verlorenes: Zwischen Handys und Gebiss

28.05.2014

Westerstede Mit einem Pferd, einem Pfau und einigen anderen Kuriositäten haben die Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die sich um das Fundbüro im Rathaus kümmern, schon zu tun gehabt. Auch momentan lagern bei ihnen einige Seltsamkeiten, weiß Heiko Wittenberg, der unter anderem für Fundsachen zuständig ist.

Derzeitiger Renner ist das Oberteil eines Gebisses, das am 3. Februar im Fundbüro einging, wie Wittenberg seinem Computer entnimmt. „Ich glaube allerdings nicht, dass sich der Besitzer noch melden wird“, sagt Wittenberg. Auch eine Versteigerung beim nächsten Autofrühling hält er für unwahrscheinlich.

Hochprozentiges

Dort landen die Gegenstände, die ihre früheren Besitzer nicht abholen und die die Finder nicht für sich einfordern. Auf der Auktion werden auch die etwas mehr als 20 geschmuggelten Flaschen Hochprozentiges nicht zu erstehen sein, die die Polizei Varel auf Ammerländer Gebiet beschlagnahmt und dem Fundbüro übergeben hatte. „So etwas dürfen wir nicht in Umlauf bringen. Wir müssen es aufbewahren, da möglicherweise Versicherungen noch Interesse daran haben könnten“, sagt Wittenberg.

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Handys und Laptops werden wegen des Datenschutzes nicht mehr versteigert. Derzeit liegen ein Laptop und fünf bis sechs Handys in einem Karton. Auffallend viele Mobiltelefone finden sich, wenn wieder eine neue Generation Smartphones auf den Markt kommt, hat Wittenberg festgestellt. Zu den häufigeren Funden zählen Schlüssel, Brillen und Geldbörsen.

Meldung irritiert

Besonders fasziniert hat Wittenberg der Fall eines Pferdes vor ein paar Jahren. Das Tier war freilaufend gefunden worden und erst einmal bei einem Bauern untergebracht worden. Erst zwei Wochen später meldete der Besitzer den Verlust. „Wie so etwas möglich ist, kann ich bis heute nicht verstehen“, erzählt Wittenberg. Auch die Verlustmeldung eines Pfaus irritierte ihn. Der Vogel blieb verschwunden. Man habe es aber normalerweise eher mit den üblichen Haustieren zu tun.

Unter den Hammer

Am häufigsten kommen Schlüssel ins Fundbüro. Fünf bis sechs sind es wohl im Monat, schätzt Wittenberg. Darunter war kürzlich ein Autoschlüssel für einen Mercedes. Die Mitarbeiter im Rathaus recherchierten den Wert des Schlüssels, und erhoben eine Gebühr von zehn Prozent von der Besitzerin, die davon gar nicht begeistert war. Ein solcher Schlüssel ist mehrere hundert Euro wert. Zehn Prozent des Wertes stehen dem Finder zu. Verzichtet dieser, streicht die Gemeinde das Geld ein. Sechs Monate muss ein Fund aufbewahrt werden, ehe er an den Finder oder die Gemeinde geht.

Ein Renner auf der Auktion beim Frühjahrsmarkt sind gefundene Fahrräder. Der Erlös geht an die Gemeinde. 40 bis 50 sind es pro Jahr, die unter den Hammer kommen. Sie bringen insgesamt etwa 700 bis 1000 Euro ein. Es würden zwar mehr Fahrräder gefunden, aber manche seien so kaputt, dass sie zum Schrotthändler gebracht werden, weiß Wittenberg.

Maximilian Müller Volontär / NWZ-Redaktion
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