Großer Bahnhof für Beate Koehler: An ihrem letzten Arbeitstag bei der Molkerei Ammerland in Dringenburg wurde die Oldenburgerin am Freitag nach 38 Jahren lautstark von ihren Kolleginnen und Kollegen verabschiedet. Mit Trillerpfeifen und Ratschen erwarteten sie Beate Koehler draußen vor dem Verwaltungsgebäude, wo sie Geschäftsführer Ralf Hinrichs mit dem firmeneigenen „Milchmuhbil“ abholte. Hinrichs fuhr die Kollegin mit dem schön restaurierten und mit Ballons geschmückten VW-Bully persönlich zum Werk Oldenburg, wo sich die dortigen Kollegen ebenfalls von Beate Koehler mit einem Glas Sekt verabschiedeten. Gefeiert wurde nachmittags dann im „Gristeder Hof“ in Gristede. Beate Koehler hatte zunächst eine Ausbildung zur Schaufenstergestalterin absolviert und später eine Umschulung im Hotelfach für Büro und Rezeption durchlaufen. Mit dem Eintritt in die Igemo Milchwerke in Oldenburg am 1. März 1975 begann letztlich ihre Zeit bei der Molkerei, wo sie bis zu ihrem letzten Arbeitstag in der Bestellannahme und in der Telefonzentrale tätig war. „Es gab in den 38 Jahren keinen Tag, an dem ich nicht mit Freude zur Arbeit gegangen bin“, erzählte die Oldenburgerin mit Blick auf ihr Berufsleben. Nun will sie reisen, ihre beiden Enkelkinder betüdeln und – natürlich – ab und an die Molkerei in Dringenburg besuchen.
Gemeinsam mit der Jungen Union Rastede und Vertretern der CDU Wiefelstede besuchte Stephan Albani, CDU-Bundestagskandidat für den Wahlkreis Oldenburg-Ammerland, die Oberschule in Wiefelstede und informierte sich über das Konzept und die Perspektiven der Schule. Schulleiter Marc Brinkmann und sein Stellvertreter Eckard Klages stellten das neue Konzept der Schule vor. Sie machten deutlich, dass die Schule anstrebe, die Schüler so lange wie möglich im Klassenverband zu belassen. Die Trennung in die einzelnen Leistungsbereiche erfolge so spät als möglich. Deutlich wurde, dass sowohl schwächere Schüler durch zusätzliche Angebote gefördert als auch stärkere Schüler durch erweiterte Kurse gefordert werden. „Erfreulich ist die gute räumliche und personelle Ausstattung der Schule. Es zeigt sich auch hier wieder einmal ganz deutlich: Abseits jeder Diskussion über die Schulform kommt es vor allem auf die personelle und sächliche Ausstattung an. Wir müssen unseren Schulen die notwendigen Freiräume zur Entwicklung geben und dafür sorgen, dass sie mit dem dafür Notwendigen ausgestattet sind“, so Stephan Albani nach dem eindrucksvollen Termin in der Oberschule.
Die Verleihung des 4. Niedersächsischen Außenhandelspreises an die Firma Broetje-Automation (die NWZ berichtete) war noch relativ frisch im Gedächtnis, als eine Delegation der Wiefelsteder CDU mit Thomas Kossendey, Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium, und dem Bundestagskandidaten Stephan Albani das Unternehmen in Wiefelstede besichtigte. Beim Gang durch die Fertigungshallen sahen die Besucher, wie spezielle Maschinen für die Produktion in der Luft- und Raumfahrtindustrie gefertigt werden. Im Anschluss informierten der Vorsitzende der Geschäftsführung, Bernd Schröder, sowie Geschäftsführer Ingo Körner auch über weitere Maßnahmen zur langfristigen Absicherung der Wirtschaftlichkeit des Unternehmens.
