Gemeinde Apen - „Wir bemühen uns, Elternwünsche zu erfüllen und den Bedürfnissen gerecht zu werden“, sagt Henning Jürgens, Leiter des Fachbereichs „Bürgerdienste“ im Aper Rathaus. Es geht um Kindergartenplätze. Genauer gesagt geht es um Plätze im Aper Kindergarten „Unterm Regenbogen“.

„Die evangelisch-lutherische Kirche ist vor Beginn des neuen Kindergartenjahres an die Gemeinde herangetreten, weil in Apen eine Kleingruppe am Vormittag eingerichtet werden sollte. Wir haben dem zugestimmt“, so Jürgens. Hintergrund war das gestiegene Interesse an einer Vormittagsbetreuung. „Es gab zehn Anmeldungen mehr als bis zu diesem Zeitpunkt Kapazitäten vorhanden“, erläutert der Fachbereichsleiter. Die Entscheidung sei der Verwaltung nicht schwergefallen. „Zum einen wollten wir der Nachfrage entsprechen, zum anderen besteht ja auch ein Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung.“ Über die neu eingerichtete Kleingruppe informierte Jürgens jetzt den Jugendausschuss.

Bereits vor einem Jahr hatte die Gemeinde auf die veränder­ten Bedürfnisse von Familien reagiert, was den Kindergarten „Pusteblume“ in Godensholt betrifft. „Damals baten Eltern verstärkt darum, die Öffnungszeiten über den Mittag hinaus zu erweitern.“ Auch dem kam man nach.

Im Jugendausschuss stellte Henning Jürgens außerdem die Zahlen für alle Kinder­gärten und Krippen auf Gemeindegebiet vor. „Wir haben nahezu eine Vollauslastung“, lautete sein Fazit. In einigen Gruppen seien noch ein paar Plätze frei. „Das ist aber auch ganz gut so“, betonte er im Gespräch mit der NWZ. Auf diese Weise könne zugezogenen Familien schnell geholfen werden, wenn sie eine Be­treuungsmöglichkeit bräuchten.

Die Nachmittags-Regelgruppe im „Die Brücke“ genannten Kindergarten Augustfehn I allerdings schwächelt. Dort könnten eigentlich 25 Mädchen und Jungen versorgt werden. Genutzt wird das Angebot aber nur von neun Kindern. „Darüber wird im Kindergartenkuratorium, dem die Kirche, die Kindergartenleitungen und die Gemeinde angehören, gesprochen werden müssen“, kündigte Jürgens an.

Kerstin Buttkus
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