Rastede - Wer Kindern aus finanzschwachen Familien in Rastede zu Weihnachten eine Freude bereiten möchte, hat dazu jetzt wieder die Gelegenheit.
Am Donnerstagnachmittag ist die diesjährige Wunschbaumaktion gestartet. Von fünf Bäumen im Ortskern können ab sofort wieder Wünsche „gepflückt“ werden.
Anonyme Karten
„Wir haben im Vorfeld 177 Familien mit 360 Kindern angeschrieben“, erläutert Anne Ahlers-Bolting vom Familienservicebüro der Gemeinde Rastede. Dabei habe es sich um Familien gehandelt, die Arbeitslosengeld II beziehen oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten.
Die Bäume wurden von Familie Funch vom Gut Loy gespendet und stehen im Gemeindehaus der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde am Denkmalsplatz, im Rewe-Markt an der Raiffeisenstraße sowie in den Rasteder Filialen der LzO, der OLB und der Raiffeisenbank.
Die Obergrenze für Wünsche liegt weiterhin bei 30 Euro. Die Karten sind wie immer anonym gehalten, es sind nur das Geschlecht und der Wunsch vermerkt.
Wer sich eine Karte „pflückt“ und ein Geschenk besorgt, kann dieses am Samstag, 9. Dezember, von 13 bis 16 Uhr im Gemeindehaus am Denkmalsplatz abgeben. Alternativ können die Geschenke bis zum 8. Dezember auch während der Öffnungszeiten im Tui Reisecenter an der Oldenburger Straße in Rastede abgegeben werden.
Spendengelder
Nähere Informationen zu der Aktion erteilt das Team um Paulina Hybrant, Johannes Brandmaier, Eike Buss, Oliver Sings, Felix Schön und Anne Ahlers-Bolting unter Tel. 0152/51991994 oder per E-Mail unter wunschbaum-rastede@outlook.de.
Die Organisatoren weisen darauf hin, dass bei der Wunschbaumaktion manchmal auch Karten übrig bleiben oder die Geschenke nicht rechtzeitig eintreffen. Damit in solchen Fällen keine Kinder leer ausgehen müssen, ist die Gruppe auf Spendengelder angewiesen.
