In der Vorweihnachtszeit wird vielerorts gebastelt, gebacken und gemalt, um sich auf das Fest vorzubereiten. Besonders viel Spaß macht es Kindern, wenn ihre Werke auch gesehen und gelobt werden. Diesen Gedanken griff die OLB-Filiale Wiefelstede auf und lud 25 Vorschulkinder des Kindergartens Am Breeden zum Basteln der OLB-Weihnachtsdekoration ein. Thorsten Aden, Leiter der Filiale Wiefelstede, begrüßte die Kinder der Maulwurfgruppe mit Betreuern zum gemeinsamen Schmücken der Räumlichkeiten in der Hauptstrasse. Mit vereinten Kräften wurde für jedes Werk der kleinen Künstler der richtige Platz gefunden. Für das leibliche Wohl war natürlich auch gesorgt und Groß und Klein ließen es sich bei kleinen Leckereien gut gehen. Als Dankeschön für die Bastler gab es zum Abschluss eines gelungenen Vormittags Stutenkerle.

Auch turbulente Zeiten hat Friedrich Schmacker (ovales Bild) im Wiefelsteder Rathaus genug erlebt. Der heutige Leiter des Amtes für Arbeit, Familie und Soziales, der jetzt sein 40-jähriges Dienstjubiläum feierte, erinnert sich da insbesondere an die 80er und 90er Jahre mit der Unterbringung von Asylbewerbern, Spätaussiedlern und Übersiedlern. Schmacker, der seit 40 Jahren ununterbrochen bei der Gemeinde Wiefelstede arbeitet, wurde am 1. Februar 1987 zum Leiter des Sozialamtes ernannt. Auch die Umsetzung des Anspruchs auf einen Kindergartenplatz im Jahre 1996, die Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe zum 1. Januar 2005 und der Anspruch auf einen Krippenplatz zum 1. August 2013 waren für ihn und seine heute 17 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine echte Herausforderung. Anlässlich seines 40-jährigen Dienstjubiläums dankte Bürgermeister Helmut Völkers Schmacker in Anwesenheit von Petra Tabke als Vertreterin des Personalrates und der Fachbereichsleiter Bernhard von Drehle und Dieter von Essen im Namen der Gemeinde Wiefelstede für die geleistete Arbeit.

Es war das allererste Mal in der mittlerweile 108-jährigen Geschichte des Pfeifenklubs Einigkeit Ofenerfeld, dass ein Mitglied für seine 60-jährige Treue zum Verein zu ehren war. Für solche Fälle existiert bislang im Verein auch gar keine entsprechende Anstecknadel, musste Vorsitzender Lutz Helm einräumen, als es galt, den 92-jährigen Johann Bruns aus Metjendorf in Köhnckes Hotel anlässlich eben dieses Jubiläums auszuzeichnen. Urkunde und Präsentkorb allerdings waren da adäquater Ersatz. Helm betonte, dass im Jahr 1950, als Bruns dem Pfeifenklub beitrat, der Liter Normalbenzin noch 56 Pfennig kostete, der halbe Liter Bier für 58 Pfennig zu bekommen war, der durchschnittliche Monatslohn in Deutschland 242 DM betrug – und Vico Torriani „Santa Lucia“ sang. Deutlich wurde auch, dass Bruns in seiner langjährigen Vereinszugehörigkeit sieben Vereinswirte und fünf Vereinsvorstände überlebt hatte. „Du bist eine Bereicherung für den Verein“, stellte Helm unter dem Beifall der anwesenden Mitglieder fest – nicht nur, weil Bruns mit seiner „Quetsche“ bei vielen Gelegenheiten und Ausflügen des Vereins musikalisch vorneweg marschiert.