Ammerland - Der Start in die Fahrradsaison ist nicht nur der passende Zeitpunkt, sich um die Sicherheit seines Rades zu kümmern, auch die Versicherung sollte man im Blick haben. Zwar ist die Zahl der gestohlenen Räder nach Angaben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) gesunken, die durchschnittliche Schadenhöhe pro Versicherungsfall liege aber so hoch wie nie. Das führt der GDV auch darauf zurück, dass unter den etwa 81 Millionen Rädern in deutschen Haushalten immer mehr teure Modelle zu finden sind. Worauf zu achten ist: Grundsätzlich greifen Hausratpolicen bei Einbruchdiebstahl. In diesem Fall ist wichtig, ob das entwendete Rad in einem verschlossenen Raum untergebracht war (z.B. im Keller oder der Garage). „Für Menschen, die ein eher hochpreisiges Fahrrad, E-Bike oder Pedelec fahren und viel damit unterwegs sind, eignet sich eine eigenständige Fahrradversicherung“, erläutert Gerold Saathoff, Vorstand Vertrieb der Ammerländer Versicherung. „Sie deckt die meisten Alltagsrisiken für Fahrräder, E-Bikes oder Pedelecs ab – auch Diebstahl.“ Der Schutz gilt 24 Stunden, auch im öffentlichen Raum und umfasst neben Einbruchdiebstahl auch einfachen Diebstahl sowie Raub. Außerdem ist die Versicherungssumme so hoch, dass auch die Neubeschaffung teurer Modelle kein Problem darstellt. Anbieter wie die Ammerländer Versicherung haben außerdem auf die steigenden Kaufpreise reagiert: Je nach Produkt werden Teuerungsraten bis zu einem bestimmten Prozentsatz mit abgedeckt, wenn das gestohlene Rad ersetzt wird. Kunden sollten aber darauf achten, dass eine Fahrradversicherung auch Teile und Zubehör einbezieht, so Gerold Saathoff.
Oft fehlt ein geeigneter Platz, um das Fahrrad nicht nur ab- sondern auch anzuschließen. Viele Fahrradpolicen geben noch vor, dass das Rad mit einem Schloss an einem festen Gegenstand gesichert sein muss. Andernfalls greift der Versicherungsschutz im Falle eines Diebstahls nicht. Moderne Policen kommen ohne diese Vorgabe aus, sodass die Suche nach einem Gegenstand zum Anschließen entfällt.
Der Tipp vom Experten: „Der Schutz einer Fahrrad- oder Fahrrad-Vollkaskoversicherung geht weit über Diebstahl hinaus. Die Policen werden immer umfassender“, erklärt Gerold Saathoff. Das heißt, es werden zum Beispiel Reparaturkosten, die nach einem Unfall oder Sturz anfallen, übernommen. Gleiches gilt für Elektronikschäden an Akku, Motor und Steuerungsgeräten von E-Bikes und Pedelecs. Viele Policen decken mittlerweile auch Materialfehler nach Ablauf der gesetzlichen Gewährleistung ab sowie Schäden durch Verschleiß – auch an Reifen und Bremsen.
