Apen - Theodor Schmidt hat ein besonderes Anliegen. „Wir müssen uns dafür einsetzen, dass der ehemalige Weg zwischen Viehmarktplatz und dem Festungsgelände wieder passierbar wird. Wenn man den Weg wieder frei schneidet und obendrein dort eine Drainage legt, könnte man für Fußgänger und Radfahrer eine schöne Verbindung zwischen Viehmarktplatz und Sportplatz schaffen“, sagt der Aper.

„Ich weiß, dass dir dieses Projekt sehr am Herzen liegt“, antwortet Helmut Schnakenwinkel, Vorsitzender des Ortsbürgervereins (OBV) Apen. „Deine Anregung könnte man gut mit dem Vorschlag verbinden, auf dem Viehmarktplatz vier Stellplätze für Wohnmobilisten einzurichten.

Über den frei geschnittenen Weg könnten dann nicht nur Einheimische, sondern auch Gäste ins Grüne Richtung Sportplatz fahren.“

Wie kann man Apen noch attraktiver machen? Auf diese Frage sucht der Vorstand des OBV ständig Antworten. Um weitere Anregungen für seine Arbeit zu bekommen, bietet der Verein seit Mai alle 14 Tage (das nächste Mal am 13. September von 10 bis 12 Uhr) in seinem Büro an der Hauptstraße 205 Sprechstunden an.

Ob es um Blumenbeete an der Aper Hauptstraße geht, die unattraktiv wirken, um eine klemmende Tür bei den Öffentlichen Toiletten auf dem Marktplatz oder um die Verrohrung eines Grabens beim neuen Wohngebiet Kleefeld/Osterende: „Wir sehen uns als Bindeglied zwischen Bürgern, Gästen und der Gemeindeverwaltung“, sagt Vorsitzender Schnakenwinkel. Die neuen Sprechstunden im eigenen Büro seien gut besucht; Kaffee, Plätzchen und ein Schwätzchen gäbe es obendrein.

Doris Grove-Mittwede
Doris Grove-Mittwede Redaktion Westerstede