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NWZonline.de Region Ammerland Gemeinden Apen

Mit Nisthilfen allein ist es nicht getan

01.04.2021

Apen /Berne Es sei lobenswert, wenn Menschen sich für die Natur interessierten und etwas für Störche tun wollten, freut sich Udo Hilfers von der Storchenpflegestation in Berne. Er kennt auch alle Standorte für Nisthilfen bzw. Nester in der Gemeinde Apen.

Die Storchenpopulation im Oldenburger Land habe sich erfreulicherweise gut entwickelt. Gab es vor 30 Jahren gerade fünf Storchenpaare in der gesamten Region, so seien es derzeit um die 200.

Vielerorts würden Nisthilfen aufgestellt, um Störche wieder anzusiedeln. Doch damit sei es nicht getan. Wichtig sei es, dafür zu sorgen, dass Störche ein ausreichendes Nahrungsangebot hätten. Flussniederungen, Feuchtwiesen, extensiv genutzte Weiden und eigens angelegte flache Teiche seien nötig. Hier gäbe es Frösche, Regenwürmer, Insekten und oft auch Kleinsäuger wie Mäuse.

Völlig unterschätzt werde, welche Mengen die um ein Meter großen Vögel tagtäglich an Nahrung benötigten, so Hilfers. Während der Wachstumsphase der Jungtiere müssten die Storcheneltern für jeden Jungvogel 500 bis 1000 Gramm am Tag heranschaffen. Sie selbst benötigten täglich um die 500 Gramm Futter.

Deshalb könnten Storcheneltern vielfach – obwohl sie oft vier bis fünf Eier legten – nur wenige Jungvögel durchbringen. Bei Futtermangel würden sich auch Wachstumsstörungen (zu kurze Beine, ein nicht richtig ausgebildetes Federkleid) einstellen. Eine Woche ohne Futter bedeute für die Jungtiere den sicheren Tod. Dass jedes Jahr zahlreiche Jungtiere verhungerten oder zu schwach seien, den kräftezehrenden Flug in den Süden anzutreten, sei nach Angaben von Hilfers leider Realität.


     www.storchenstation.de 
Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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