APEN/GIZALKI - Die Feuerwehr aus Apen nahm an einem Wettkampf von acht Nationen teil. Ende August sind die Ammerländer erneut in Polen zu Gast.
Von Sabine Kübler-Rüther
APEN/GIZALKI - „Wer einmal in unserer polnischen Partnergemeinde Gizalki zu Gast war, der wird den Besuch gerne wiederholen. Wichtig ist für uns, die Jugend einzubinden. Wenn das gelingt, dann kann man von gelebter Völkerverständigung sprechen“, sagt Hermann Tammen, Vorsitzender des Vereins zur Förderung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden Apen und Gizalki. Der Godensholter zieht eine positive Bilanz des Aufenthalts anlässlich der „Ökologischen Tage des vereinigten Europa“. „Wir haben Freundschaften vertieft und neue Kontakte geknüpft. So ist im Gespräch, dass die Grundschule Apen in die Partnerschaft zwischen einem Nachbarort Gizalkis und Schönau in Österreich eingebunden werden könnte“, streicht Tammen heraus. Ebenso habe auch ein jugoslawischer Bürgermeister Interesse bekundet, Beziehungen aufzubauen.Auf dem Programm standen die Besichtigung eines Nationalparks und ebenso Feuerwehrkämpfe, wobei nach Tammens Angaben Teams aus acht Nationen an den Start gingen. Das Anfeuern von Mitgliedern der Einheit Apen war erfolgreich: Sie erreichten den 3. Platz. „Abends standen Vorführungen an, unter anderem Feuerbekämpfung aus der Luft, aber auch Terrorismusbekämpfung, wobei Sicherheitskräfte aus Warschau teilnahmen“, berichtet Tammen. Am nächsten Tag gab es einen Festumzug, Vorführungen und einen Reigen von Musikkonzerten. „Ende August fährt eine Gruppe aus der Gemeinde erneut nach Gizalki zum Erntefest, so dass wir unsere Freundschaften noch weiter vertiefen können“, meint Tammen.
