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NWZonline.de Region Ammerland Gemeinden Apen

Lieblingsorte in Apen: Auf der neuen Fischbank die Natur genießen

12.11.2020

Apen Genaues Hinsehen ist schon erforderlich – dann kann man an der neuen Sitzbank nahe der Großen Süderbäke in Apen so manches entdecken: Diverse stilisierte Fische zieren das verzinkte Möbelstück mit seiner Sitzfläche aus Lärchenholz, Luftblasen, die aus Metallringen bestehen, und ein Rückenlehnen-Abschluss, der Wellen nachempfunden ist. An kräuselnde Wellen, die durch leichten Wind auf Wasserflächen entstehen, sollen zudem die vier Beine der „Fischbank“ erinnern.

Fische und Wasser

„Fische und Wasser – das sind die vorgegebenen Motive für diesen Standort an der Süderbäke und von diesen beiden Motiven haben wir uns inspirieren lassen“, sagt Jörg Ridderbusch, der die 2,50 Meter lange Bank mit seiner Lebensgefährtin Ilona Schumacher für einen weiteren der Aper Lieblingsorte fertigte. Dieser befindet sich nahe der Heeren-Wehren-Brücke.

An insgesamt 15 Orten, die für die Aper Bevölkerung besonders schöne Plätze darstellen, werden Kunstwerke von Ridderbusch und Schumacher aufgestellt. Die Aktion ist Bestandteil des Programms Dorferneuerung, in das die Gemeinde Apen aufgenommen wurde. Aus 60 Vorschlägen für Aper Lieblingsorte wurden 15 ausgewählt, die jeweils thematisch passende Skulpturen erhalten.

Die neue „Fischbank“ – überwiegend in Blau-Grau gehalten mit Farbtupfern in Rot und Gelb – könnte keinen besseren Standort haben: Nicht nur die Nähe zur fischreichen Süderbäke ist gegeben, wenige Meter entfernt befindet sich zudem die Aal- und Fischräucherei Prahm.

„Diese Skulptur ist die sechste von 15 und die letzte, die wir in diesem Jahr aufstellen“, so Ridderbusch. Weitere Kunstwerke, die allesamt in Ridderbuschs Werkstatt am Oldenburger Lappan entstanden, gibt es bereits bei der Schutzhütte in Apermarsch, an der Bokeler Brücke in Vreschen-Bokel, an der Aussichtsplattform in Hengstforderfeld, bei der Mühle in Hengstforde sowie am Drakamp-Platz in Godensholt. Zu allen Skulpturen der Lieblingsorte gehört eine blaue Weltkugel, die für die Aper Aktion steht und über die alle Kunstwerke, für die eigens eine Radroute entwickelt wird, miteinander verbunden sind.

Seit Mittwoch ist auch das Kunstwerk beim Ausdeichungsgelände in Holtgast wieder vollständig. Ridderbusch verschraubte den Froschkönig auf der Weltkugel erneut auf einer Eisenstange. Die kleine Skulptur gehört zum eisernen Reiher, der über einen Zaun der Aussichtsplattform aufs Aper Tief blickt.

Wenige Tage, nachdem beide Figuren Mitte Oktober installiert worden waren, wurde die Frosch-Skulptur gestohlen. Der Augustfehner Heino Fecht entdeckte sie schließlich mit seinem starken Kameraobjektiv im Schlick nahe der Aussichtsplattform. Bürgermeister Matthias Huber, dessen Söhne, und Hubers Stellvertreter Henning Jürgens „retteten“ den Froschkönig aus dem Watt.

Hohen Zuschuss

Insgesamt kostet die Aktion „Aper Lieblingsorte" rund 126 00 Euro (inklusive Hörstationen). Davon erhält die Gemeinde Apen vom Amt für regionale Landesentwicklung in Oldenburg einen Zuschuss über 91 000 Euro.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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