AUGUSTFEHN - „Auch wenn hier ganz viele unterschiedliche Jugendliche sind, kommen wir hier alle sehr gut miteinander aus“, sagt die 13-jährige Laura. Und der 16-jährige Jugendleiter Dennis Fecht, der an diesem Nachmittag im Jugendtreff Mixxteenz in Augustfehn Aufsicht hat, ergänzt: „Das ist manchmal schon fast wie in einer großen Clique.“ Und wer sich in dem Raum mit dem Kicker und der großen Sofaecke umschaut, der sieht schnell: Es ist sogar eine ziemlich große Clique, die sich hier jeden Nachmittag trifft. Bis zu 35 Jugendliche finden sich hier jeden Nachmittag ein – auch an Wochenenden. Seit seiner Gründung 2004 hat sich der Jugendtreff zu einem echten Anziehungspunkt gemausert. Und sicher liegt das auch an dem vielseitigen Angebot, das von Computer-Kursen bis hin zu Bastel- und Musikaktionen oder einer kleinen

Mahlzeit zwischendurch reicht.

„Manchmal schüttelt man schon den Kopf welche Wege die Jugendlichen auf sich nehmen um zu uns zu kommen“, sagt Jugendpfleger Renke Thye mit einem Lächeln. Thye ist so etwas wie der gute Geist des Hauses. Seit 2004 arbeitet er im Mixteenz, zuerst als Angestellter des gleichnamigen Gründungsvereins. Als die Gemeinde Apen im April 2004 den Jugendtreff von dem Verein übernahm, machte Thye weiter. „Es ist wichtig, den jungen Besuchern eine klare Linie zu zeigen, sicher ist auch mal ein Späßchen drin, aber es gibt auch Regeln“, sagt Thye. So ist zum Beispiel im Mixxteenz Alkohol verboten. Diese Mischung aus Freiraum und dem freiwilligen Achten von Regeln, gehen inzwischen auch Eltern und Geschäftsleute mit: „Wir bekommen auch da immer mehr Unterstützung“, freut sich Thye. Und so gibt es nur eines, was die der 13-jährigen Erika einfällt auf die Frage, was es am Mixxteenz noch zu verbessern gibt: „Manchmal wäre ein bisschen Platz gut oder ein Raum, wo man mit einer kleineren Gruppe etwas

machen kann.“