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Motorräder: Sterbenskranken Menschen letzten Wunsch erfüllen

20.09.2018

Augustfehn Dröhnende Motoren, spektakuläre Stunts und heiße Maschinen – am Wochenende zog Augustfehn Tausende von Bikern aus ganz Norddeutschland an. Das Ziel der Motorradfans: der Herbstreff auf dem Eisenhüttengelände.

Doch die Biker tauschten sich nicht nur über Bekleidung und Krafträder aus oder fachsimpelten über Lieblingsstrecken und Fahrsicherheit, sie sammelten auch für den guten Zweck. Rund 100 Mitglieder der Motorradgruppe „Knieschleifer aus Überzeugung“ aus dem Ostfriesischen hatten eine Tombola organisiert und verkauften 5000 Lose zugunsten des Projektes „Der Wünschewagen“ vom Landesverband des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) Niedersachsen. Dieser ermöglicht, dass sterbenskranke und schwerst kranke Menschen an einen letzten Sehnsuchtsort gebracht werden.

Insgesamt 5000 Euro nahmen die „Knieschleifer“ ein. Und begeisterten auch andere Biker mit dem ASB-Projekt: Kurzerhand spendete Lars Eyhusen vom Veranstalter Börjes Biker Outfit einen Teil des Erlöses aus dem Wheelie-Simulator, die Frauen vom Kaffee- und Kuchenverkauf spendierten ihr Trinkgeld, Wünschewagen-Spendendosen wurden auf dem Platz herumgereicht und gut gefüllt zurückgebracht. Sensationelles Ergebnis nach zwei Tagen Herbsttreff: 6329 Euro.

Die Idee für diese Tombola hatte „Knieschleiferin“ Andrea Schürkamp aus Oldenburg. Die examinierte Altenpflegerin hatte vom „Wünschewagen“ in der Zeitung gelesen. Von ihrer Arbeit kennt sie letzte Herzenswünsche und wie schwer es ist, diese für Angehörige mit eigenen Mitteln zu erfüllen Bei ihren Mitstreitern aus dem Motorradclub rannte sie offene Türen ein, überzeugte auch Börjes-Geschäftsführer Eyhusen von der Aktion. Gemeinsam mit ihrem Mann Dennis, Christian Eihusen und Sven Stoffers ging Schürkamp auf Sponsorensuche, ergatterte unter anderem ein Harley-Wochenende, Helme und vieles mehr. Stolz sagt sie: „Ich bin unglaublich happy, dass wir mit dieser stolzen Summe letzte Wünsche erfüllen helfen können.“

Groß ist die Begeisterung auch beim Team Wünschewagen aus Hannover. Sprecherin Julia-Marie Meisenburg: „Wir sind völlig überwältigt! Denn der Wünschewagen lebt durch ehrenamtliches Engagement, wird allein durch Spenden und ASB-Mitgliedsbeiträge finanziert. Von der riesigen Unterstützung der Biker können wir rund zehn Fahrten finanzieren. Und so Sterbende beispielsweise ans Meer oder ein letztes Mal zu einem Spiel der Lieblingsfußballmannschaft bringen, ohne, dass unseren Fahrgästen und ihren vertrauten Begleitpersonen Kosten entstehen. Danke dafür!“

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