Apen - Die Gemeinde Apen möchte auch in Zukunft mit der „Leader-Region Fehngebiet“ erfolgreich zusammenarbeiten und ein Entwicklungskonzept mit den zehn beteiligten (Samt-)Gemeinden und Städten aus dem Lankreis Leer, Aurich und Cloppenburg erstellen. Das ausgearbeitete Entwicklungskonzept könnte dann Grundlage für eine Förderung aus dem Programm „Leader“ sein, so dass am Ende auch die Gemeinde Apen von EU-Fördermitteln profitiere, teilt Andrea Sope, Regionalmanagerin für das Fehngebiet, mit. Bis 2020 stünden dann der „Region“ 2,4 Millionen Euro zur Verfügung. Allerdings bewerben sich im Land Niedersachsen mehr als 60 derartiger Zusammenschlüsse um die Förderung.

Seit 2001 arbeitet der Verbund schon zusammen und konnte Fördermittel von über 4,4 Millionen Euro für rund 40 regionale Projekte einstreichen, so die Regionalmanagerin. Bislang wurde aus diesem Topf die Bokeler Brücke und eine Brücke in Augustfehn II realisiert, berichtet Bauamtsleiter Rolf Siems. Als zukünftiges Förderprojekt habe die Gemeinde Apen unter anderem den Umbau des Bahnhaltepunktes in Augustfehn vor Augen, so Huber. „Das ist eine Idee, von der die Region profitiert“, sagt er.

Da die Zusammenarbeit mit den beteiligten Fehngemeinden und Städten in der Vergangenheit gut funktionierte, sei ein Zusammenschluss mit den Ammerländer Gemeinden zunächst nicht geplant. „Wir verlassen uns auf Bewährtes“, so Huber. Zudem profitiere die Gemeinde von dem gegenseitigen Austausch. „Wenn man über den Tellerrand hinausschaut, bekommt man ganz andere Impulse“, erklärt Huber.

Bis Ende des Jahres werde nun am Regionalen Entwicklungskonzept weitergefeilt, das im Frühjahr beim Land Niedersachsen einzureichen ist, teilt Andrea Sope mit. Eine Lokale Aktionsgruppe (LAG) entwickele die Strategie für das Entwicklungskonzept. Deren Mitglieder seien Kommunalvertreter, aber auch Bürger sowie Wirtschafts- und Sozialverbände.

Neben den Mitgliedern der Aktionsgruppe können zudem alle interessierten Bürger das Entwicklungskonzept mitgestalten. „Die beste Gelegenheit zur Mitwirkung ist die „Zukunftskonferenz für das Fehngebiet’“, sagt Andrea Sope. Sie findet am 25. September von 18.30 Uhr bis 21.30 Uhr im Schulzentrum Uplengen statt. Hier können Interessierte sich über das „Leader-Projekt“ informieren, aber auch Anregungen und Ideen für die Entwicklung der Region einbringen. Das Treffen sei auch als Kommunikationsplattform gedacht, betont Bauamtsleiter Rolf Siems.

Die Gemeinde Apen gestaltet die Zukunftskonferenz aktiv mit. So hält Bürgermeister Matthias Huber einen Impulsvortrag zum Thema „Mobilität im ländlichen Raum – Attraktivierung des Bahnhofs Augustfehn“.

Die Geschäftsstelle der Lokalen Aktionsgruppe Fehngebiet ist montags bis freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr unter t  0491/926 0 erreichbar und per Mail unter info@lkleer.de.