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NWZonline.de Region Ammerland Gemeinden Apen

Viel Los Beim Kartoffelfest In Godensholt: Klüterjungs ernten wie zu „Uropas Tied“

02.09.2019

Godensholt Historische Erntemaschinen wirbelten am vergangenen Sonnabend erdigen Staub auf. Das war den Deerns und Jungs auf dem Kartoffelacker der „Klüterjungs“ absolut egal. Ob in weißen Shorts, T-Shirts und rosa KIeidchen oder in kurzen Jeans, dunklen Hosen und Shirts: Die Kinder hatten mächtig Spaß am Aufsammeln der frisch ans Tageslicht gerodeten Kartoffeln. Sobald die historischen Erntemaschinen die Früchte hervorholten, stürmten die Mädchen und Jungen drauf los. „Ich finde schmutzige Hände toll“, strahlte der zwölfjährige Justin, der seit drei Jahren Mitglied bei den „Klüterbengels“ ist, und suchte eifrig Kartoffeln auf. Auch Mika, ebenfalls zwölf Jahre ist ein begeisterter „Klüterbengel“. Historische Trecker fahren, schrauben und beim Kartoffelfest dabei sein, mache den beiden Jungs Freude.

Bereits zum achten Male fand das Kartoffelfest der Klüterjungs e.V. Godensholt auf dem Acker am Unlandsmoor statt. Wie gewohnt eröffnete Johann Reiners die Veranstaltung mit Gerätschaften aus „Uropas Tied“. Die einzelnen Ernteabläufe mit sechs verschiedenen historischen Kartoffelerntemaschinen kommentierte wieder ausführlich Stefan van Mark. Zum Einsatz kamen ein Lanz Schleuderroder, ein Vollölbadroder, eine sogenannte „Wühlmaus“ aus dem Jahre 1949, ein Schleuderroder, der ab 1953 in Osnabrück gebaut wurde, ein Schwingsiebroder, Baujahr 1960, und erstmals ein Comet R3 der Firma Hellwig aus Oberhessen. Gezogen wurden die Kartoffelroder von Traktoren der Fabrikate Lanz, Ferguson, MAN und Fendt der Baujahre ab Mitte der 50er Jahre.

Im Anschluss an die Ernte erlebten die Nachwuchs-Bauern das Sortieren der Erdfrüchte nach Größe und das Waschen in einer Maschine mit Handbetrieb. Auch beim leiblichen Wohl drehte sich vieles um Spezialitäten aus Kartoffeln: Reibekuchen mit Apfelmus und Bratkartoffeln mit Matjes fanden reißenden Absatz. Kaffee und Kuchen wurden im Zelt angeboten. Reichlich Gewinne bot eine große Tombola. Für viel Abwechslung und Begeisterung sorgte bei den Kindern ein riesiger Strohhaufen zum Toben, ein Luftballonwettbewerb, eine Hüpfburg und Wasserspiele der Feuerwehr.

„Die Vorbereitung war super, das Kartoffelfest ist top gelaufen“, freute sich Hermann Siemer, Vorsitzender des rührigen Vereins, dem inzwischen 54 aktive Mitglieder angehören. „Wir haben Rolf Fahrenholz, unseren ersten Nachbarn am Kartoffelacker, gerade als Ehrenmitglied bei den Klüterjungs aufgenommen. Er ist stets für den Verein da.“

Eine Oldtimer- und Maschinenausstellung rundete das Programm ab. Der Gottesdienst mit Kerstin Grusemann-Wahl als Lektorin und Daniel Gogolka an der Orgel gehört ebenfalls fest zum Programm. Die Spätsommerfete mit Musik von DJ Günni sorgte am Abend für beste Laune.

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