Augustfehn/Westerstede - Wie kann man Kindern im afrikanischen Gambia den Schulbesuch und damit eine Zukunft ermöglichen? Antworten auf diese Frage werden Interessierte diesen Mittwoch, 10. August, ab 19.30 Uhr in der Augustfehner Eisenhütte, Stahlwerkstraße 17 b, erhalten. Mitglieder des von der Westerstederin Karin Klaproth gegründeten Vereins „KuKi Gambia – Schulprojekt für Kubuneh Kinder in Gambia“ werden über ihr Engagement für afrikanische Kinder berichten. Der Eintritt bei diesem Bilder- und Informationsabend ist frei.
Wie es in der Ankündigung heißt, hätten die Referenten im Juni in der Westersteder Apothekervilla bereits das Hilfsprojekt vorgestellt. Aufgrund der großen Nachfrage werde die Veranstaltung auch in Augustfehn angeboten.
Im Februar und März dieses Jahres war Karin Klaproth zusammen mit Anja, Julian und Hartmut Dreesmann im gambianischen Kubuneh. Trotz des bescheidenen Lebens in dem Land, das zu den zehn ärmsten der Welt gehöre, seien die Ammerländer fasziniert von der Freundlichkeit und Fröhlichkeit der Menschen gewesen. Strom und fließend Wasser gäbe es nicht, viele Kinder seien Waisen, die bei Großeltern oder Verwandten lebten. Zur Schule gehen könnten viele Mädchen und Jungen nicht. Um Kindern das zu ermöglichen, entstand die Idee, Schulpatenschaften zu vermitteln. 27 gibt es bereits. Kosten für Schuluniformen, Schuhe, Schulmaterial, Schulgebühren, Mittagstisch und medizinische Grundversorgung würden im Monat 12,50 Euro betragen, heißt es.
