Apen - Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Apen kann sich auf die tatkräftige Unterstützung der Bevölkerung verlassen. So haben 13 Blutspender aus der Gemeinde Apen in ihrem Leben bisher 100 Mal oder öfter gespendet, der Spitzenreiter sogar 148 Mal. Damit hat jeder Einzelne 50 Liter oder mehr Blut zur Verfügung gestellt. Die Verantwortlichen der DRK Bereitschaft Apen, Sabine Heßenius-Meyer und Fritz Roos, hatten deshalb kürzlich zu einem Dankeschön-Morgen eingeladen. „Blutspenden dauert nur 60 Minuten, und man kann theoretisch drei Leben damit retten“, würdigte Fritz Roos den Einsatz der Freiwilligen. Es sei ein „enormer Beitrag zur Menschlichkeit und großes soziales Engagement.“ Neben einem Imbiss wurden die Gäste mit reichlich Information von Bereitschaftsleiter Hans-Jürgen Meyer zur Arbeit des DRK in der Gemeinde Apen versorgt.
Die nächste Möglichkeit zur Blutspende ist an diesem Dienstag, 29. Januar, zwischen 16 und 20 Uhr in der Oberschule Augustfehn.
Zählen kann das DRK auch auf die Hilfe von ehrenamtlichen Sanitätshelfern. So konnte Bereitschaftsleiter Hans-Jürgen Meyer jetzt den vier Absolventen der Bereitschaft Apen Vanessa Trump, Dimitar zu Klampen, Marcel Möller, Claudia Wiswe die Einsatzkleidung nach der erfolgreichen Teilnahme an einem Ausbildungslehrgang überreichen. Sie haben ebenso wie weitere neue Rotkreuzhelfer des Kreisverbandes Ammerland in ihrer Freizeit an 75 Unterrichtsstunden teilgenommen.
Vermittelt wurde ihnen unter der Leitung von Hans Smits und Hartmut Nett umfassende Kenntnisse über den Aufbau des menschlichen Organismus und dessen Funktion. Darüber hinaus wurden den künftigen Sanitätshelfern Wissen zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Störungen der Atmung sowie Verletzungen vermittelt. Die Teilnehmer trainierten, wie man Blutdruck misst, Schienen anlegt und mit der Trage und anderen medizinischen Geräten umgeht. Auch die Herz-Lungen-Wiederbelebung wurde geübt. Alle Teilnehmer qualifizierten sich außerdem für die Anwendung von automatischen Defibrillatoren (AED), die bei einem Herzstillstand zum Einsatz kommen.
Die neuen Sanitätshelfer werden zunächst mit erfahrenen Einsatzkräften zusammenarbeiten, um später eigenverantwortlich zu helfen. Bei den regelmäßigen Treffen werden alle Helfer fortgebildet, und damit die Kenntnisse vertieft.
