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NWZonline.de Region

Polizei im Zentrum stärkt Prävention

12.04.2013

Wilhelmshaven Nach Einschätzung seines Sohnes Otto Franzius würde der Umbau der ehemaligen Stammdienststelle der Marine zur Polizeizentrale für Wilhelmshaven und Friesland seinem Vater Karl Franzius gefallen haben. Architekt Karl Franzius hatte ab 1935 die Neubauten des Marineforums beidseits der Mozartstraße verantwortet. „Äußerlich ist der Charakter des Gebäudes vollständig erhalten geblieben – und innen wurde es toll weiter entwickelt“, sagte Otto Franzius, der am Donnerstag zu den rund 160 Gästen bei der Einweihung des Dienstgebäudes zählte.

Gebäude gesegnet

Der Festakt fand im Innenhof des Gebäudes statt. In einem Zelt. Dafür, dass es dort nicht zu kalt wurde, sorgten die „Hafenrocker“. Die Schülerband der Hafenschule heizte mit rockigen Songs ein und wurde dafür mit viel Beifall belohnt. Nachdem der Leiter des Staatlichen Baumanagements Ems-Weser, Friedhelm Seier, den symbolischen Schlüssel für das Gebäude an den Präsidenten der Polizeidirektion Oldenburg, Johann Kühme, und den amtierenden Inspektionsleiter Klaus-Dieter Schulz übergeben hatte, segneten die Polizeiseelsorger Pastor Axel Kullik und Dechant Andreas Bolten das Gebäude. Sie wünschen den Polizeibeamten möglichst wenige Verletzungen und allzeit gute Begegnungen in ihrem „dienstlichen Zuhause“.

Zur Begegnung mit den Bürgern laden Architektur und Lage der PI-Zentrale ein. Genau das sei eines der Vorzüge der Dienststelle, lobte Innenminister Boris Pistorius. Der SPD-Politiker zeigt sich überzeugt davon, dass die Lage der Polizeizentrale mitten in der Stadt das Sicherheitsgefühl weiter verbessern und die gute Präventionsarbeit von Polizei und Stadt unterstützen werde. Pistorius würdigte das Präventionsprojekt „Wilhelmshaven sicher“.

Als besonderes Problem schnitt der Minister die zunehmende Gewalt gegen Polizeibeamte im Land an. „Wir werden mit allen Mitteln dem Umstand entgegen treten, dass Schutzleute im Dienst angegriffen, verletzt oder beleidigt werden.“

Polizeipräsident Kühme, dessen Laufbahn im Einzeldienst in Fedderwardergroden begonnen hat, würdigte die guten Leistungen der Mitarbeiter der PI trotz der bislang baulich nicht optimalen Bedingungen. So hätte es zum Beispiel im Übergangsdomizil an der Kurt-Schumacher-Straße keine Verwahrzellen gegeben. Zellen gab es erst in der fünf Kilometer entfernten Polizeidienststelle Fedderwardergroden. So sei die Betreuung der Insassen nur mit Hilfe der Wasserschutzpolizei sowie hohem Zeit- und Personalaufwand möglich gewesen. Dank sagte Kühme den Anwohnern der Baustelle, die über drei Jahre Lärm, Staub und andere Beeinträchtigungen hingenommen haben.

Stadt sicherer machen

Oberbürgermeister Andreas Wagner unterstrich die enge Zusammenarbeit von Polizei und Stadt beim Bemühen, die Stadt sicherer zu machen. Er nannte die gemeinsamen Streifen von Polizei und kommunalem Ordnungsdienst, die Video-Überwachungen in der City und die Bekämpfung von Alkoholverkäufen an Jugendliche.

Am Vormittag hatte Minister Pistorius sich ins Goldene Buch der Stadt eingetragen und dabei mit OB Wagner und Frieslands Landrat Sven Ambrosy über die Pläne gesprochen, die Zusammenarbeit von Stadt und Kreis möglicherweise bis hin zur Einkreisung auszubauen. Pistorius habe die Bemühungen gelobt, aber auch betont, so Wagner, dass es eine Entschuldungshilfe des Landes als Zugabe nur für den Fall einer Fusion/ bzw. Einkreisung beider Kommunen in Frage komme.

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