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NWZonline.de Nachrichten Panorama Aufreger

Ärger Beim Hospizkreis Ganderkesee-Hude: Nicht jeder Sammler meint es ehrlich

13.12.2018

Ganderkesee /Hude Viele Organisationen nutzen die Vorweihnachtszeit, um Spenden zu sammeln – auch mit Aktionen an Haustüren und auf öffentlichen Plätzen. Doch der Hospizkreis Ganderkesee-Hude wählt diesen Weg nicht und warnt vor unseriösen Sammlungen.

Hintergrund ist ein Vorfall, der sich in der vergangenen Woche in Hude ereignet hat: Laut Hospizkreis hatte ein etwa zehn bis zwölf Jahre alter Junge in einem Lebensmittelmarkt um Spenden für den Verein und die Hospizarbeit gebeten, konnte jedoch keinen Ausweis, keine Sammeldose und auch keine Unterlagen vorweisen. Die Mitglieder haben deshalb Grund zu der Annahme, dass es sich um eine unseriöse Sammelaktion gehandelt haben könnte.

Grundsätzlich stehe es jeder Person frei, für bestimmte Zwecke zu sammeln, schreibt der Hospizkreis in einer Mitteilung. Voraussetzung sei jedoch, dass der Betrag dann auch bei der betreffenden Organisation eingehe. Bislang habe der Verein aber keinen Spendeneingang verzeichnet.

Außerdem setzt der Hospizkreis Ganderkesee-Hude nicht auf die Sammlung in Märkten und an Haustüren: „Wir sind um jeden froh, der eine Aktion für uns machen möchte“, sagte Sina Bachmann, Koordinatorin im Hospizbüro in Ganderkesee. Doch Kinder würden nicht losgeschickt, um für den Verein Geld zu sammeln. Stattdessen stehen Spendendosen des Vereins in vielen Geschäften bereit. Außerdem kommt es vor, dass Privatleute den Verein mit Aktionen unterstützen. So habe es einen Hospizlauf von Ganderkesee nach Hude gegeben, für den Firmen um Spenden gebeten worden seien, erläuterte Sina Bachmann. Auch sei es möglich, etwa für eine Weihnachtsfeier oder einen Geburtstag eine Spendendose und Informationsmaterial des Hospizkreises zu bekommen. Allerdings erfolgt das stets in enger Absprache mit den Mitarbeitern des Vereins.

Der Vorfall in Hude ist nach Auskunft von Sina Bachmann ein Einzelfall. Doch grundsätzlich rät der Hospizkreis Bürgern, sich von der Seriosität der Sammler zu überzeugen, wenn sie etwa in der Fußgängerzone oder in Märkten angesprochen werden. Spendensammler in Orten oder an Haustüren bräuchten in Niedersachsen keine behördliche Genehmigung mehr und würden dementsprechend nicht mehr auf ihre Seriosität hin überprüft, so der Verein. „Allgemein wird geraten, die sammelnde Person anzusprechen und zu hinterfragen, aufgrund welcher Motive sie handelt“, heißt es in der Mitteilung. Auf diese Weise könne eine mögliche missbräuchliche Nutzung der Situation verhindert werden.

„Falls jemand dem Hospizkreis Spenden zukommen lassen möchte, so ist der beste Weg dazu die Banküberweisung, die Übergabe der Spende direkt im Hospizbüro oder an einen offiziellen Mitarbeiter des Vereins“, heißt es in der Mitteilung weiter. Die Mitarbeiter könnten sich in der Regel auch legitimieren.


Mehr Infos unter   www.hospizkreis-ganderkesee-hude.de 
Antje Rickmeier Redakteurin / Redaktion Ganderkesee
Rufen Sie mich an:
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