Middels - Sichere Straßen sind dem Ortsrat Middels ein großes Anliegen – das wurde auf der öffentlichen Ortsratssitzung am Mittwoch deutlich, die im Gebäude der Häuslichen Tagespflege „Depedelle“ in Langefeld stattfand und zu der auch einige Einwohner gekommen waren. Ortsbürgermeister Arnold Gossel erzählte, dass die Einrichtung beliebt sei und erfreulicherweise sehr gut besucht werde.
Am Donnerstag teilte Gossel außerdem mit, was es mit der Schulwegsicherung auf sich hat – eines der Themen, um das es ging. Die Grundschule Middels ist über die Ogenbarger Kirchstraße, den Alten Heerweg und den Spekendorfer Kirchweg erreichbar. Bisher sei die Beleuchtung punktuell, es gebe einige Masten mit Lampen, sagt Gossel. „Das reicht jedoch nicht aus“, verdeutlicht er. Wunsch ist nun die Erstellung eines Konzepts, das eine durchgängige Beleuchtung an den Straßen gewährleistet, damit der Weg für Kinder und alle Verkehrsteilnehmer sicherer wird. Auch die Schulbehörde der Kreisverwaltung Aurich habe das Problem erkannt und sich daraufhin an Gossel gewandt, was er begrüßt. „Dadurch soll sich etwas verbessern“, stellt der Ortsbürgermeister in Aussicht.
Arnold Gossel, Ortsbürgermeister von Middels.
Spekendorfer Kirchweg
Bald ist ein Termin vom Ortsrat Middels, dem Ordnungsamt und der Verkehrssicherheitskommission vorgesehen. Während einer der nächsten Sitzungen möchte der Ortsrat über den Stand der Dinge informieren.
Damit der Spekendorfer Kirchwegs darüber hinaus besser befahrbar wird, wurde im März zudem ein Teilstück neu gepflastert. Auf 80 Metern wurden Schlaglöcher und Versackungen ausgebessert. „Das sind kleinere, hilfreiche Maßnahmen“, sagt Arnold Gossel. Den Anliegern seien keine Kosten entstanden.
Sexter Weg
Sicherheit im Verkehr ist auch den Anliegern des Sexter Wegs in Westerloog wichtig. Sie wünschen sich, dass aus ihrem Weg eine Spielstraße und auf angemessene Geschwindigkeit und vorausschauendes Fahren geachtet wird. Diesen Antrag haben die Anwohner auf der vergangenen Ortsratssitzung im Dezember vor Weihnachten gestellt. Daraufhin wurde die Straße laut Gossel im Januar überprüft: Das Ordnungsamt der Stadt Aurich hat die Fahrzeuge gezählt, um die Anzahl festzustellen, sowie die Geschwindigkeit gemessen. „Verhältnismäßig gering“ sei die Frequenz gewesen, sagt er. Von Montag bis Freitag wurden 32 Fahrzeuge erfasst, am Wochenende 17 – insgesamt waren es 49 mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 25 Kilometer pro Stunde. „Die Verwaltung sagt nun, dass die Möglichkeit einer Spielstraße nicht gegeben ist, da es verhältnismäßig wenig Verkehr ist und langsam gefahren wird“, erklärt Arnold Gossel.
Außerdem sei es an Spielstraßen notwendig, Parkplätze anzulegen. Diese Parkbuchten gebe es etwa im Thiel, einer Wohnsiedlung in Westerloog. Am Sexter Weg hingegen sei zu wenig Platz für diese Flächen vorhanden.
