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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung Ausbildung

„Aufschwung ist auch in der Region spürbar“

13.07.2012

WILHELMSHAVEN Knapp 200 Unternehmer hatten sich zum Informationsabend „Chancen für den Mittelstand: Wachstum fördern, Fachkräftemangel begegnen“ am Hauptsitz der Firmengruppe Nietiedt versammelt. Neben den Ausführungen von Wirtschaftsminister Jörg Bode und des ehemaligen Wirtschaftsweisen Prof. Dr. Wolfgang Wiegard, waren auch die beiden Gesprächsrunden interessant. Zum einen ging es um Fördermöglichkeiten durch die NBank, zum anderen um die aktuelle Wirtschaftslage vor Ort.

Die NBank gehört dem Land Niedersachsen. Ihre Förderprogramme decken die Bereiche Wirtschafts-, Arbeitsmarkt-, Wohnraum- und Infrastrukturförderung ab. NBank und Wirtschaftsministerium hatten zur Veranstaltung eingeladen.

So erörterten NBank-Vorstandsmitglied Dr. Sabine Johannsen und Tom Nietiedt, Geschäftsführender Nietiedt-Gesellschafter „Wie Wettbewerbsfähigkeit und Innovationen eines Unternehmens gefördert und dem Fachkräftemangel begegnet werden kann“. Innovationen und Investitionen seien für Unternehmen notwendig, um wettbewerbsfähig zu bleiben, führte Johannsen aus. Hier könne die NBank mit Förderprogrammen, aber auch beratend Hilfe anbieten. Diese Beratung sei mit Blick auf die vielfältigen Fördermöglichkeiten aus EU-Töpfen eine wichtige Unterstützung.

Für Nietiedt steht eine vernünftige Finanzierung auf drei Füßen. Zum einen müsse ein Vorhaben zumindest teilweise mit Eigenkapital finanziert werden. Um vernünftige Kreditkonditionen zu bekommen, müsse das Unternehmen zudem transparente Bilanzen vorweisen können. Der dritte Baustein sei der Zugang zu Fördertöpfen. Dem drohenden Fachkräftemangel könne man am besten durch Ausbildung beikommen. Auch hier sieht er sein Unternehmen mit 35 Auszubildenden gut aufgestellt.

Die zweite Runde beleuchtete die „konjunkturelle Situation des Mittelstands vor Ort“. Darüber unterhielten sich Martin Steinbrecher, Präsident des Allgemeinen Wirtschaftsverbandes Wilhelmshaven-Friesland (AWV), Curt Leffers, Gebrüder Leffers GmbH & Co. KG, Rolf Brandstrup, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Wilhelmshaven und Michael Engelbrecht, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Jever.

Die Mitglieder des AWV sind mit der wirtschaftlichen Entwicklung zufrieden, stellte Steinbrecher fest. Da die Region sehr breit aufgestellt sei, sei sie auch weniger anfällig für Krisen. Leffers führte an, dass der Aufschwung auch die Kauflust der Privatpersonen angeregt habe. Die Kreditnachfrage, ein Indikator für die Investitionsbereitschaft, sei momentan auch wegen des niedrigen Zinsniveaus sehr hoch, so Brandstrup.

Engelbrecht übte Kritik an aus seiner Sicht veralteten Statistiken zu üben. Unter Applaus des Publikums erklärte er, dass Hochrechnungen von 2009 für die Region für die kommenden Jahre einen deutlichen Bevölkerungsverlust ausweisen. „In diesen Statistiken tauchen positive Einflüsse wie der Jade-Weser-Port, die Bundeswehrreform und die Energiewende gar nicht auf“, so Engelbrecht. Er richtete daher die Aufforderung an Bode, hier dringend nachzubessern. „Wir in der Region wissen, wo wir stehen, doch die veralteten Zahlen lassen uns schlecht aussehen“, sagte er.

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