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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung Ausbildung

Deutscher Demografie-Preis: Initiative aus Wilhelmshaven nominiert

17.01.2020

Dortmund /Wilhelmshaven /Berlin Der Deutsche Demografie Preis wird in diesem Jahr erstmals vergeben. Träger ist Das Demografie Netzwerk ddn e.V. in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn AG, der ING Bank, dem ZEIT-Verlag und dem Beratungsunternehmen EY als Initiatoren. Unter den Nominierten findet sich auch die Initiative Frederick aus Wilhelmshaven.

Die Initiative der Projektfabrik gGmbH bietet Langzeitarbeitslosen, die auf dem 1. Arbeitsmarkt keinen Platz finden, ein „sinnstiftendes Betätigungsfeld. Als Ensemble erarbeiten sie Bühnenprogramme, die in Kooperation mit sozialen Einrichtungen und/oder im öffentlichen Raum zur Aufführung kommen“, heißt es in der Mitteilung.

Nominiert sind die Wilhelmshavener zusammen mit drei weiteren Initiativen in der Kategorie „Kommunen, attraktiv gestaltet“. Ob der Preis in dieser Kategorie nach Norddeutschland geht, entscheidet sich am 18. März bei der Preisverleihung in der Kulturbrauerei in Berlin.

Als weitere Partner unterstützen den Deutschen Demografie-Preis die BAHN-BKK, der Internationale Bund (IB) und das Sozialforschungsunternehmen Nextpractice den Preis.

Der Preis, der in sieben verschiedenen Inhaltskategorien vergeben wird, will Projekte hervorheben, die den demografischen Wandel als Chance begreifen und die eigenen Gestaltungsmöglichkeiten nutzen und erweitern. „Die Vorauswahl war kniffelig und oft knapp“, berichtet Martina Schmeink, geschäftsführendes Vorstandmitglied des ddn e.V. „Wir hatten rund 120 Projekte, die alle von großem Engagement und sehr viel Herzblut geprägt waren. Vor diesem Hintergrund ist eine Nominierung eigentlich schon ein kleiner Preis für sich“, so Schmeink.

Über die finalen Preisträger entscheidet eine interdisziplinäre Jury aus unabhängigen Expertinnen und Experten in den nächsten Wochen. Die Preisverleihung bildet den Abschluss der Fachkonferenz „Future Festival“, bei der Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Unternehmen, Kommunen und Verbänden unter dem Stichwort „Co-Creation“ ihre Erfahrungen und Erfolgsrezepte im Umgang mit dem demografischen Wandel austauschen.

Die Nominierten Projekte im Einzelnen:

Kategorie „Chancen der Digitalisierung

TRUMPF GmbH + Co. KG: VASE -Virtual and Analytics Service im Maschinen- und Anlagenbau

Das Projekt zielt darauf ab, die Virtual Reality (VR-)Technologie mit der Erfassung und Auswertung von Maschinendaten (Service Analytics) in einem innovativen Prozess zu verbinden. Das Thema Generationen- und Wissensmanagement wird dabei nachhaltig unterstützt.

St. Augustinus Gruppe: Website Relaunch des Verbunds

Oberstes Ziel unseres Projekts war und ist eine starke Vernetzung unserer Verbundseiten. Durch die neue Website sollen Synergien unserer 85 Standorte intelligent genutzt werden. Dafür wurde eine branchenprägende selbstlernende Live-Suchmaschine entwickelt, die 24/7 Ergebnisse liefert.

ioxp GmbH: Cognitive AR - Wissen einfach weitergeben

Die Deutschen werden älter. Damit einhergehend steigt das Risiko, dass Wissen und Know How aus Arbeitsgruppen und Teams verloren geht. Zeitgleich bringen I4.0 Produktionen ein hohes Maß an neue Anforderungen für die Werker mit. Diese Probleme löst ioxp mit einer Augmented Reality Wissensdatenbank.

Kategorie „Vorbildlich bei Gesundheit

thyssenkrupp Rasselstein GmbH: Implementierung eines werksweiten Logistik-Routenzugs unter Einsatz leistungsgewandelter Mitarbeiter

Jährlich wachsen unserem Unternehmen ca. 5-10 Leistungsgewandelte zu. Aufgrund der demografischen Entwicklung wird der produktive Einsatz von leistungsgewandelten Mitarbeitern eine immer stärkere Herausforderung. Schaffung von 6 neuen Arbeitsplätzen für leistungsgewandelte oder schwerbehinderte MA

Odenwald-Allianz: In jedem Alter gesünder

Bürgerbeteiligung, Bedarfsgerechte Gesundheitsprojekte, Angebotsoptimierung krankheitsvorbeugender Maßnahmen mit Hilfe von Bevölkerungsbefragung und Experteninterviews.

SAP SE: SAP for You

Nachhaltige Leistungsfähigkeit und Gesundheit der Mitarbeiter durch:

- Stressreduktion durch Angebote zu Achtsamkeit und Wohlbefinden

- Mitarbeiter erkennen Warnsignale rechtzeitig

Kategorie „New Work, zum Leben erweckt

Deutsche Kreditbank AG, Bereich HR: „FlexWork“: wir schaffen Raum für flexibles Arbeiten

Traditionelle Rollenbilder weichen zu Gunsten individueller Lebensentwürfe, die nach Vereinbarkeit von „Work“ und „Life“ verlangen. FlexWork hat das Arbeitsergebnis im Fokus und ermöglicht (Zusammen-)Arbeit über physische Bürogrenzen hinweg: das fördert Eigenverantwortung und die Vertrauenskultur.

Deutscher Ärztinnenbund e.V.: „Mutterschutz für Frauen in Gesundheitsberufen“

Ziel ist die Erhöhung beruflicher Chancengleichheit von Frauen in Gesundheitsberufen, v.a. von Ärztinnen, speziell Chirurginnen. Schwangerschaft soll nicht wie bisher zu pauschalen Beschäftigungsverboten führen, einschlägige Gesetze sollen frauengerechter und demografieadäquater ausgelegt werden.

Atlas Copco IAS GmbH: Unternehmen im digitalen Zeitalter - Lean Management trifft auf New Work

Der Begriff „New Work“ ist in aller Munde - doch was bedeutet das tatsächlich für Organisationen? Obstkorb und Tischkicker reichen nicht. Ziel des Projekts ist daher die Zusammenstellung verschiedenster „Unternehmensreisen“ aus der Praxis, die Impulse für die eigene Transformation liefern sollen.

Kategorie „Lernen, ein Leben lang

WBS TRAINING AG: Future Club

Durch Anwendung von Ermöglichungsdidaktik vermittelt der Future Club 3D Methoden für das Lebenslange Lernen in einer interaktiven Online-Lernumgebung. Während Projektphasen arbeiten die Teilnehmenden eigenverantwortlich mit Lerncoaches in Echtzeit an Projekten zum Thema Nachhaltigkeit.

Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG: Generationsübergreifendes Lernen

Voneinander Lernen und profitieren über Generationen hinweg, Abbau von Vorurteilen, Stärken orientierte Ausrichtung /Lernarrangements. Stärkere Vernetzung im Betrieb. An 10 Samstagen wurden gemeinsam Jugendausbildung (16-22 Jahre) mit der Weiterbildung (28-52 Jahre) in Stationen ausgebildet.

seniorTrainerInnen Hamburg: Neue Wege im Ruhestand

Ziel ist, Berufstätige ca. 3 Jahre vor ihrem Eintritt in den Ruhestand zu Überlegungen anzuregen, was der Ruhestand für sie bedeuten wird und welche Gestaltungsmöglichkeiten er bietet. Wir nennen freiwilliges Engagement als eine Möglichkeit, geben Überblicke über die Vielfalt und nennen Zugangswege

Kategorie „Diversity, praktisch umgesetzt

SWANS Initiative: SWANS Initiative

Die SWANS Initiative setzt sich ehrenamtlich dafür ein, dass Studentinnen mit Zuwanderungsgeschichte und Women of Color die Jobs bekommen, die sie sich verdient und erarbeitet haben. Bei uns erhalten sie Schulungen zum Berufseinstieg und eine Plattform, um sich auszutauschen.

habito e.V.: Kinderhotel im Mehrgenerationenhaus

Wir wollen Familien entlasten & die Vereinbarkeit von Familie & Beruf ermöglichen. Besonders für geflohene Familien, Alleinerziehende & einkommensschwache Familien stellt dieses Angebot einen sozialen Mehrwert dar. Das „Betreuungsloch“ von Kindern in den Abendstunden in Heidelberg wird geschlossen.

Robert Bosch GmbH: Unconscious Bias - Unbewusste Denkmuster - Workshops und Seminare weltweit

Unconscious Bias (UB) beeinflussen Verstand und Handeln jedes Menschen. Sie sind für die Entstehung von Schubladendenken, Stereotypen und Klischees mitverantwortlich. Mit unserem Angebot sensibilisieren wir für vorurteilsfreie Haltung hinsichtlich automatisch ablaufender Denk- und Handelsmuster.

Kategorie Kommunen, attraktiv gestaltet

Projektfabrik gGmbH: FREDERICK Wilhelmshaven

FREDERICK Wilhelmshaven bietet Langzeitarbeitslosen, die auf dem 1. Arbeitsmarkt keinen Platz finden, ein sinnstiftendes Betätigungsfeld. Als Ensemble erarbeiten sie Bühnenprogramme, die in Kooperation mit sozialen Einrichtungen und/oder im öffentlichen Raum zur Aufführung kommen.

Wabe gGmbH: Die Wabe - ein gesamtgesellschaftliches Netzwerkidee

Vermeidung, Überwindung von Arbeitslosigkeit, Armutsbekämpfung und soziale Teilhabe als gesamtgesellschaftliche Herausforderung.

Für die WABE gGmbH steht die Vorbereitung und Integration von Menschen ohne Erwerbsarbeit auf den regulären Arbeits- und Ausbildungsmarkt im Mittelpunkt ihrer Bemühungen.

Stadt Langelsheim - Gemeinde Liebenburg - Samtgemeinde Lutter am Barenberge

LaLiLu - Interkommunale Zusammenarbeit im Präventionsmodell des Braunschweigischen Gemeinde-Unfallversicherungsverbandes (BS GUV) Komplexer werdende Aufgaben bei geringer werdenden Personalressourcen bewältigen

Im Wettbewerb als Arbeitgeber attraktiv und handlungsfähig bleiben Gesunderhaltung der Beschäftigten und gute Arbeitsbedingungen als Grundvoraussetzung für auch zukünftig ausreichend gutes und motiviertes Personal

Kategorie „Integration, die gelingt

cultura mobile e.V.: Du bist nicht allein - Integration ist keine Einbahnstraße

Einsamkeit und Isolation im Alter und lebendige Integration wurden auf besondere Weise in Angriff genommen, um im Verknüpfen der Probleme für beides Lösungen zu finden. In den geflüchteten Familien fehlt die ältere, unterstützende Generation. Viele Senior*innen hier fehlt der Kontakt zur Familie.

Social Impact gGmbH: The Human Safety Net for Refugee Start-Ups

Systematische Förderung von Unternehmensgründungen von Menschen mit Flucht-und Migrationshintergrund zur Unterstützung der Integration in unsere Arbeitswelt und Gesellschaft. In den Herkunftsländern ist selbstständige Erwerbsarbeit deutlich weiter verbreitet als in Deutschland, das ist eine Chance!

Caritasverband Düsseldorf e.V.: Bei Anruf... Ausbildung! (Altenpflege)

Wir möchten dem steigenden Fachkräftemangel entgegenwirken, indem wir selbst qualifiziertes Personal ausbilden. Niedrige Bewerbungshürden und individuelle Unterstützung prägen u. a. unser Projekt. Des Weiteren sollen Migranten durch Ausbildung ein solides Fundament in unserer Gesellschaft erhalten.

Sonderpreis „NextPractice

Bei der Preisverleihung am 18. März 2020 in der Kulturbrauerei in Berlin wird darüber hinaus ein Sonderpreis vergeben, der die überaschendste Idee im Umgang mit dem demografischen Wandel auszeichnet.

Über Das Demographie Netzwerk e.V. (ddn):

Rund 300 Unternehmen, Organisationen und Personen haben sich im ddn e.V. zusammengeschlossen, um den Herausforderungen des demographischen Wandels in der Wirtschaft vorausschauend begegnen zu können. Unter dem Dach der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) und mit Unterstützung des Bundesarbeitsministeriums organisiert der ddn den Erfahrungsaustausch zwischen Unternehmen und die Vernetzung von Wissenschaft und Praxis. Mitglieder des ddn engagieren sich in 18 regionalen Netzwerken sowie in 13 Arbeits- und Themenkreisen.

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