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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung Ausbildung

Aktion: Offene Augen für die Not des Nächsten

21.05.2010

DELMENHORST Draufgänger oder Helden sind nicht gesucht: „Es geht darum, im richtigen Moment hinzuschauen, besonnen zu handeln, sich um Betroffene zu kümmern“, erläuterte Angelika van Ohlen, Geschäftsführerin des Kriminalpräventiven Rats, welches Verhalten mit dem Preis für Zivilcourage der Stadt Delmenhorst ausgezeichnet werden soll.

Zum elften Mal startet die Suche nach aufmerksamen und engagierten Bürgern. „Hinschauen und nicht wegsehen“, heißt das Motto des mit 1000 Euro dotierten Preises, den Oberbürgermeister Patrick de La Lanne am Donnerstag auslobte. Das Geld soll auf mindestens vier Preisträger aufgeteilt werden.

Angepackt hatten in den vergangenen Monaten bereits 18 Auszubildende der Stadtverwaltung, um mit Plakaten und Flyern für die Aktion zu werben. „Wir wollen selbst Zivilcourage zeigen, und wir wollen andere dazu animieren“, sagte die Auszubildende Ramona Böhm stellvertretend für ihre jungen Kollegen. Ausbildungsleiter Thomas Lauts bestätigte ihnen großes Engagement.

Dies tat auch Kriminalhauptkommissarin Helga Stilke, die ebenfalls mit den Jugendlichen zusammengearbeitet hatte. „Helfen ist Einstellungssache – das Gegenteil von Bequemlichkeit und Gleichgültigkeit“, sagte sie. Dies könne jeder tun. „Gewalt ist nicht das Große, sie fängt im Kleinen an: in Familien, am Arbeitsplatz, in Schulen, wo gemobbt wird“, fuhr sie fort. Patrick de La Lanne bezog sich auf die Ausschreitungen rechtsradikaler und autonomer Gewalttäter in der Innenstadt. „Es passiert in unserer Stadt zu viel“, bilanzierte er. Allerdings machte er auch auf die Verantwortung, ja die Gefahr aufmerksam, denen sich mutige Helfer schnell aussetzen.

Oft sind es einfach wache Sinne und Geistesgegenwart, die couragiertes Handeln ausmachen. Wie das jener Joggerin, die in der vergangenen Woche Flyer mit rechten Parolen vor dem Rathaus gefunden hatte und dies sofort meldete. „Deshalb war alles schon früh am Morgen weggeräumt“, lobte Angelika van Ohlen.

Nun braucht es nur noch viele Vorschläge aus der Bevölkerung. Die können bis zum 31. Dezember bei der Geschäftsführung des Kriminalpräventiven Rats, Am Stadtwall 10, eingereicht werden.

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Timo Ebbers Ltg. / Online-Redaktion
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