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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung Ausbildung

Marinearsenal: Schmuckstück für Wetterdaten

16.03.2011

WILHELMSHAVEN Das Marinearsenal ist künftig um einen Blickfang reicher: Vor dem Lehrlingsgebäude wird bald eine schneeweiße Wetterstation stehen, bestückt mit Baro-, Hygro- und Thermograph (zur Messung und Aufzeichnung von Luftdruck, Luftfeuchtigkeit und Temperatur). Geplant und realisiert haben das fast eine halbe Tonne schwere Schmuckstück zwölf Auszubildende der Fachrichtung Industriemechaniker.

„In mehreren Projektgruppen mussten sie sich zunächst über die Maße und den Materialbedarf Gedanken machen. Bei der Umsetzung ging es darum, weitestgehend mit eigenem Können und eigenen Mitteln auszukommen“, sagt Ausbilder Bernd Hinrichs. Dabei sollten die Auszubildenden selbstständig handeln und ihre Arbeitsschritte koordinieren. Und hinterher mussten alle Metallteile der Wetterstation auch zusammenpassen.

Unter dem Strich habe bis auf ein paar Kleinigkeiten alles prima geklappt, ist zu hören. „Was das Team da auf die Beine gestellt hat, ist aller Ehren wert“, lobt Ausbildungsmeister Frank Heinze.

„Die ersten Schritte waren die schwierigsten“, sagt Azubi Kevin Barthold (18), „die Umsetzung ging dann eigentlich fix.“ Mit der 21-jährigen Anna Ljika hat er an den Füßen und Seitenwänden der Station gearbeitet. Kleine Rückschläge gehörten dazu, berichtet Ausbilder Hinrichs: „Nachdem die Lamellen in den Seitenwänden waren, wölbten diese sich deutlich. Also musste noch ein Rahmen für die Wände gebaut werden, damit alles passte.“

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Der ursprüngliche Entwurf des Wetterhäuschens stammt wohl aus den 1920er oder 30er Jahren, das Vorbild hat Arsenal-Werkstattleiter Peer Focken vergangenes Jahr bei einem Göttinger Unternehmen entdeckt. „Die Firma Lambrecht stellt seit über 150 Jahren meteorologische Instrumente her, auch für die Marine“, erzählt der technische Berater Volker Steckel. „Wetterstationen wie diese, aber auch reich verzierte Modelle verkauften sie damals an Gemeinden in die ganze Welt. Unsere eigene Wetterstation stand ,schon immer‘ auf dem Firmengelände, ihre Geschichte ist unbekannt – und Unterlagen gibt es keine mehr.“ Die luftige Konstruktion und der weiße Anstrich seien der Funktion geschuldet: sie schütze die Messgeräte und stelle doch sicher, dass die Atmosphäre der der Umgebung entspreche.

Im Arsenal stieß Focken bei Ausbildungsleiter Hans-Günter Wogt sowie Bernd Hinrichs und Frank Heinze auf Begeisterung für seine Idee, so eine Wetterstation bauen zu lassen. „Das schien uns ein willkommenes Projekt für die Auszubildenden zu Beginn ihres dritten Lehrjahrs“, so Heinze. Die Dokumentation während des Baus sei nicht so beliebt gewesen – aber unerlässlich. Nun wäre ein weiterer Nachbau deutlich leichter. An eine Serienfertigung denke aber auch das Unternehmen Lambrecht nicht,sagt Volker Steckel.

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