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NWZonline.de Ausflugsplaner

AusflÜge: Fernseh-Ziege „Ilona“ lockt an die Küste

26.05.2020

Seehunde in Wilhelmshaven, Kängurus in Ostrittrum, Pinguine in Jaderberg und Äffchenbabys in Thüle: Für Begeisterungsstürme wie „Guck mal, wie süß“ müssen Familien gar nicht weit fahren. Hunderte verschiedene und zum Teil ganz exotische Tierarten können die Besucher ganz in der Nähe erleben.

Unsere große Zoo-Rundtour mit sieben Etappen startet zwischen Cloppenburg und Friesoythe. Ausgangspunkt ist der Tier- und Freizeitpark Thüle an der Bundesstraße 72. Mehr als 600 Tiere sorgen hier buchstäblich für Stimmung. „Unser absolutes Highlight sind unsere weißen Tiger und unsere weißen Löwen“, sagt Geschäftsführerin Alexandra Grothaus. „Die Tiger haben ein neues großes Gehege bekommen und können jetzt noch besser beobachtet werden.“ Im Freizeitpark kommen etwa die Achterbahn und die Bobbahn sehr gut an. „Die kleineren Kinder lieben vor allem die Treckerbahn.“

Viele Jungtiere in Ostrittrum

Eine gute halbe Autostunde weiter machen wir in der Gemeinde Dötlingen Halt, also im Landkreis Oldenburg. Der beschauliche Ort Ostrittrum hat sich zu einem wahren Zuschauermagneten entpuppt. „Wir haben unheimlich viele Jungtiere in diesem Jahr: vom Zwergesel über kleine süße Zicklein und Kängurus“, berichtet Tanja Riesmeier. Sie betreibt den Wild- und Freizeitpark Ostrittrum mit ihrer Familie. Ein Hingucker seien neben den Tieren die Figuren im Märchenwald, die wie in jedem Jahr aufwändig neu eingekleidet wurden. Riesmeier liebt die Vielfalt in ihrem Park: „Es gibt Spielplätze für die Kleinen und neu angelegte Beete für die Erwachsenen – und Tretboote für die ganze Familie.“

Ein Grunzen hier, ein Gackern da – gute 50 Kilometer weiter nördlich erfreut sich der Jaderpark in Jaderberg auf großen Freianlagen und in Tropenhäusern schon seit einigen Jahrzehnten großer Beliebtheit. Alpakas, Ziegen und Schafe erwarten ungeduldig Besucher in ihren Streichelgehegen. Bei sonnigem Wetter lassen sich Giraffen bei Schau- und Mitmachfütterungen an den Zaun locken. Und nebenan im integrierten Freizeitpark ist in der aufregenden Kletter- und Wasserwelt Toben für die Kids angesagt – da bleiben keine Wünsche offen.

Eisbären-Zwillinge im Zoo am Meer

Für den vierten Stopp müssen von Jaderberg aus weitere 45 Minuten eingeplant werden. Doch der Weg nach Bremerhaven zum Zoo am Meer lohnt sich auf jeden Fall: Allein die flauschig anmutenden Eisbären-Zwillinge „Anna“ und „Elsa“ beim Herumtollen und Schwimmen im Freigehege zu beobachten – was will das Besucherherz mehr?

Vom Zoo am Meer bis zum Aquarium in Wilhelmshaven steht die weiteste Strecke auf dem Programm. Entlang der Weser und dem Jadebusen führt der fast 80 Kilometer lange Weg zu einer Wunderwelt der Meere: Tiere aus Nordsee und Wattenmeer, aber auch Kraken, Pinguine und sogar Haie tummeln sich dort.

Auf dem Weg in Richtung Ostfriesland dürfen sich vor allem die Kleinen auf jede Menge niedliche Lebewesen freuen. „Wir sind ein Streichelzoo mit vielen Tieren zum Anfassen“, erklärt Birgit Philipps. In ihrem Tiergarten in Rechtsupweg bei Aurich „sind die Bennett-Kängurus, Kaninchenkauze und die Meerschweinchen die absoluten Stars“. Nach der wochenlangen Zwangspause durch die Corona-Krise hofft Philipps nun auf einen erfolgreichen Zoo-Sommer: „Alle unsere Bereiche sind offen – wir freuen uns auf viele Besucher.“

Niedliche Meeressäuger in Norden

Ein weiteres Highlight erwartet alle Tierliebhaber nur 20 Minuten weiter in Richtung Nordseeküste. Mit ihren großen Kulleraugen bringen Seehunde die Herzen der Besucher in der Seehundstation in Norden zum Schmelzen. Seit Mitte Mai ist die Einrichtung mit den niedlichen Meeressäugern wieder geöffnet. Um den Aufenthalt ganztägig attraktiv zu gestalten, werden für Gäste stündlich Kurzvorträge über die Arbeit der Station gehalten.

Der Schlussspurt zum Zielort, ein Feriendomizil an der Nordsee im Landkreis Wittmund, führt die Tierpark- und Zoofreunde zu einem Zuschauermagneten. Denn über mangelndes Interesse kann sich Johann Pieper vom Haustierpark in Werdum nicht beklagen. „Mit 150.000 Besuchern hatten wir im vergangenen Jahr einen neuen Besucherrekord“, so der Geschäftsführer. „Unser Park ist gleich aus mehreren Gesichtspunkten etwas Besonderes“, freut sich Pieper. „Bei uns leben unter anderem viele seltene und vom Aussterben bedrohte Haustierrassen aus aller Welt. Sämtliche Tiere tragen einen Namen und haben zum Teil einen eigenen Fanclub“, sagt er. Neben dem Minischwein „Arnold“ sei die Ziege „Ilona“ Kult. Denn: „Ilona“ war das WM-Orakel bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2018. Sie war für das ARD-Morgenmagazin im Einsatz und ist sozusagen ein kleiner Fernsehstar.

Ob nur ein Zoo oder der komplette „Achter-Pack“ auf einer Strecke von ungefähr 350 Kilometern – alle Einrichtungen nebst Tieren heißen ihre Gäste aus Nah und Fern willkommen.

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