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NWZonline.de Ausflugsplaner

Südseestrand an der Weser

13.07.2018

Harriersand Wer feinen Sandstrand wie in der Südsee, einen großen Spielplatz unter Bäumen oder ausgedehnte Spazier- und Fahrradrouten sucht, der ist auf Harriersand genau richtig. Das Westufer der Insel ist von der Braker Kaje aus zu sehen. Zwischen April und Oktober fährt die MS Guntsiet mehrmals am Tag vom Fähranleger rüber nach Harriersand und jeweils eine Viertelstunde später wieder zurück. Seit diesem Jahr betreiben die Inselfreunde Harriersand den Fährverkehr, das Schiff gehört der Stadt Brake.

Die Überfahrt auf eine der längsten Flussinseln Europas dauert nur wenige Minuten. Direkt vom Fähranleger erstreckt sich entlang des Ufers der rund 1,25 Kilometer lange Sandstrand. Dieser ist tatsächlich nur ein äußerst positiver Nebeneffekt der notwendigen Ufervorspülungen, die zuletzt vor knapp einem Jahr vorgenommen wurden.

Wer den Strand links und rechts liegen lässt und dem Weg folgt, sieht zunächst die Strandhalle. Bei vergessenem Proviant oder Lust auf Eis ist man hier richtig. Hier gibt es auch eine kleine Ansammlung von Wochenendhäusern. Diese stehen wegen der Sturmflutgefahr meist auf Stelzen. Ganz in der Nähe befindet sich auch der Zeltplatz, für alle, die länger als einen Tag auf der Insel verbringen möchten.

Höfe und Weiden

Weiter führt der Weg durch die Bäume in Richtung Spielplatz. Noch ein Stück dahinter kommt man schließlich auf die einzige Straße der stellenweise nur 500 Meter breiten Insel. Der Name ist passenderweise: Inselstraße. Wer hier angelangt ist, fragt sich im ersten Moment, ob er überhaupt noch auf der Insel mit dem Sandstrand ist: Bis zum Horizont ziehen sich die Weiden, eine kleine Herde Kühe liegt in der Mittagssonne, ein Trecker fährt einen Weg entlang. Am Straßenrand ist einer der Höfe zu sehen, die auf Warften – auf aus Erde aufgeschütteten Hügeln – stehen, um im Falle einer Überschwemmung sicher zu sein. Insgesamt leben rund 80 Menschen auf der Insel.

Zurück durch die Bäume kommen Inselbesucher schnell wieder an den Strand. Von hier aus kann man beobachten, wie Ebbe und Flut sich abwechseln. Ein ungenauer, aber guter Messpunkt sind die vertäuten Boote: Am Anfang liegen sie noch halb im Wasser, nach und nach immer mehr auf dem Trockenen, und später wird der Rumpf wieder nass. Wer den Blick weiter schweifen lässt, kann das Treiben im Braker Hafen beobachten. Und wer sich die richtige Stelle ausgesucht hat und nach links und rechts schaut, kann im Sitzen Muscheln sammeln.

An heißen Tagen lädt die Weser zum Schwimmen ein. Hier ist aber Vorsicht geboten: Aufgrund der Gezeiten ist die Strömung sehr stark. Und bei großen Schiffen sollten Schwimmer sich lieber zum Beobachten an den Strand zurückziehen. Die Schiffe erzeugen große Wellen.

Weser begradigt

Dass Harriersand eine sehr lange Flussinsel ist, ist kein Zufall. Der natürliche Verlauf der Weser war von vielen Kurven, Nebenarmen, Inseln und vielem mehr geprägt. Dies alles erschwerte natürlich die Schifffahrt auf dem Fluss. Für manch große Schiffe war in Brake sogar Endstation. Ende des 19. Jahrhunderts begannen daher die Weserkorrektionen: Der Flusslauf wurde begradigt und die Fahrwassertiefe hatte zugenommen.

Wie schon erwähnt, gab es viele Inseln in der Weser. Sieben Stück – eine davon trug den Namen Harriersand – wurden bei zwei weiteren Weserkorrektionen zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit Schlick und Sand verbunden.

Früher gehörte die Insel Harriersand zur Stadt Brake. In den 1960er wurde jedoch eine Brücke von Rade in Schwanewede, Kreis Osterholz, gebaut, wodurch die Insel erstmalig eine direkte Verbindung zum Festland hatte. Da Harriersand von dort aus besser zu erreichen ist, ist die Insel seit 1974 Teil der Gemeinde Schwanewede.

Fahrpreise

Einfache Fahrt für Erwachsene 2 Euro, Kinder (6-12 Jahre) 1 Euro, Kinder bis 6 Jahren in Begleitung Erwachsener kostenlos, Fahrrad, Hund, Karren oder Anhänger kostet extra.

Fahrzeiten

/Vom 30. April bis 19. August, danach verändert) ab Brake: 9, 10, 11.30, 14, 15, 16, 17, 18.15 und 19.30 Uhr; ab Harriersand jeweils eine viertel Stunde später wieder zurück.

Parkplätze

Öffentliche Parkplätze in Brake, zum Beispiel Postplatz oder Heukaje

Internethinweis

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Alle Serienteile auf einen Blick finden Sie nach Veröffentlichung unter   www.nwzonline.de/ausflugsplaner 
Manuela Wolbers
Volontärin, 2. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
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