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NWZonline.de Nachrichten Kultur Ausstellungen & Kunst

Arbeiten aus Stoff und Worten

05.10.2012

Delmenhorst „WortReich – Schriftfragmente in textilen Bildern“ lautet der Titel der Sonderausstellung von Juliette Eckel, die an diesem Sonnabend, 6. Oktober, im Nordwestdeutschen Museum für Industriekultur eröffnet wird.

Die Schau ist bis zum 18. November zu sehen und bildet gleichzeitig den Auftakt zur Messe „Handmade“ an diesem Wochenende.

In ihre textilen Werke arbeitet die Künstlerin Wörter, Texte oder Buchstaben ein. Die Kunstform, die sie nach intensiver Auseinandersetzung mit Materialien, Farben und Oberflächen entwickelt hat, nennt sie „Kunst-Stoffe“. Zum Einsatz kommen Stoffe, Papier in jeglicher Form, aber auch neue Materialen wie Goldtransferfolien.

Zu sehen sind in der Ausstellung insgesamt 54 Arbeiten der 58-Jährigen, die in Beverstedt (Landkreis Cuxhaven) lebt und sich seit fünf Jahren hauptberuflich der Textilkunst widmet. Zuvor hatte sie 20 Jahre als Literaturreferentin in der Erwachsenenbildung gearbeitet. Ihr künstlerisches Wissen gibt Juliette Eckel auch in Seminaren weiter, einige davon sind auch im Verlauf der Ausstellung in Delmenhorst geplant. Diese ist übrigens die erste größere Ausstellung der Künstlerin im Nordwesten.

Hans-Hermann Precht, Leiter des Nordwolle-Museums, freut sich, in diesem Jahr erstmals eine Einzelausstellung zur Textilkunst präsentieren zu können. Bisher hatte das Museum vier Gruppenausstellungen gezeigt. Neu sei bei dieser Ausstellung auch, dass alle Werke zu kaufen seien.

Das Museum, so Precht weiter, sei zum zweiten Mal Kooperationspartner der Kreativmesse „Handmade“. „Wir wollen künftig immer gemeinsam mit der Messe eine längere Textilausstellung zeigen. Das soll ein fester Bestandteil unseres Sonderausstellungsprogramms werden“, sagt er.

Die Messe, so erklärt Gästeführerin Regina Ungethüm-Meißner, biete Interessantes für jedermann und habe ein ganz besonderes Flair. Sie lade auch zu einem Gang über das Nordwolle-Gelände ein. Veranstalter Wolf Zenker hofft auf einen ähnlichen guten Besucherandrang wie im vergangenen Jahr, als etwa 6200 Besucher gezählt wurden.

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