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NWZonline.de Ratgeber Motor und Verkehr

Familientreffen der besonderen Art

11.08.2018

Aldenhoven Was für ein Familientreffen! Vom Ur-Ahnen bis zum Ur-Ur-Enkel sind sie alle da auf der Rennstrecke in Aldenhoven bei Düren. Beinahe 70 Jahre alt ist der Senior, wenige Monate alt der Jüngste. Automobilgeschichte wird auf wenigen Metern lebendig. Egal ob 356 oder G-Modell, ob 964 und 997 – die Galerie der Ikonen lässt nicht nur die Herzen von Porsche-Fans höherschlagen.

70 Jahre alt ist der heute größte Sportwagenhersteller der Welt geworden, gilt doch der 8. Juni 1948 als Geburtstag. Damals erhält ein kleiner Zweisitzer mit der Fahrgestell-Nummer 356-001 im österreichischen Gmünd seine allgemeine Betriebserlaubnis. Zwei Jahre später geht er in Serie.

„Vater“ des 356 ist Ferry Porsche, der Sohn des legenden Konstrukteurs und VW-Erfinders Ferdinand Porsche. Auf dessen „Käfer“ baut der 356 (es ist die 356. Konstruktion der Familie) weitestgehend auf. Schalter, Scheinwerfer und der Boxermotor stammen vom Käfer.

Ferry Porsche stellt einen kleinen Sportwagen auf die Räder, der über seinem Gitterrahmen ein Blechkleid mit Designelementen trägt, die bis heute prägend für einen Porsche-Sportwagen sind: die aus den Kotflügeln herauswachsenden Scheinwerfer, eine steil stehende Windschutzscheibe und ein kurzes Heck. Wohin bis zum Serienstart auch der Boxer-Motor gewandert ist. Die Luftgitter über der Haube sind ebenfalls bis heute „Pflicht“ bei jedem 356-Nachfolger 911.

Bis 1965 baut Porsche 76 302 Exemplare. Als Coupé, Roadster oder Speedster, mit zunächst 40 PS (1,1-l-Vierzylinder), später mit 71 PS aus 1,5 Litern Hubraum. Gegen Produktionsende hat der 356 einen 130 PS starken 2,0-l-Vierzylinder, der ihn über 200 km/h schnell werden lässt.

Es wird aber Zeit für einen Nachfolger. Der wird 1963 auf der Internationalen Automobilausstellung als 901 (Design Ferdinand Alexander Porsche) vorgestellt. Peugeot legt sein Veto ein. Die Franzosen haben sich die Modellbezeichnung mit einer „Null“ zwischen zwei anderen Ziffern schützen lassen. Der Porsche wird als 911 zur Ikone.

Wie soll es weitergehen? Elektrisch? „Warum nicht?“, fragt Porsche-Chef Oliver Blume. „Auch ein elek­trisch angetriebener Porsche wird ein echter Sportwagen sein.“

2020 soll es soweit sein. Dann kommt das Sportcoupé Taycan. Mit je einem E-Motor an jeder Achse, 600 PS und einer Reichweite von 500 Kilometern.

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