• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Ratgeber Motor und Verkehr

Ausblick: Stadt-Zwerg mit Elektromotor

19.09.2020

Berlin Ein Stadt-Zwerg mit kleinem Elektromotor, 75 Kilometern Reichweite und einer Höchstgeschwindigkeit von nur 45 km/h: Mit dem City-Flitzer Ami will Citroën den urbanen Verkehr revolutionieren. Die Preise für das schon für 15-Jährige fahrbare Mikromobil starten bei rund 6000 Euro.

Der nur 2,51 Meter lange und gerader einmal 6 kW/8 PS starke Ami will keine Konkurrenz zu den Citroën-Kleinwagen sein, sondern eine Alternative für die vielen zweirädrigen Klein-Verkehrsmittel, die den Verkehr der Zukunft prägen könnten. Citroën hat auch Busse und Bahnen im Visier, schließlich bietet der Ami eine Privatsphäre wie ein richtiges Auto, mit eigener Musik aus einem stylischen Bluetooth-Lautsprecher oder einen Aschenbecher für die verbliebenen Raucher.

Ausstattung

Die Fahrertür öffnet wie einst bei den ersten 2CV-„Enten“ nach hinten, das rechte Pendant dagegen erledigt das wie gewohnt. Eine weitere Hommage an den Klassiker sind die Seitenfenster, die nicht gekurbelt, sondern nach oben geklappt werden. Die Türen werden per Schlaufe zugezogen, ein klassischer Dreh am Schlüssel und im Mini-Armaturenbrett erwacht digitales Leben. Links neben der linken Sitzauflage warten drei Schalter auf ihren Einsatz, die den Schaltknüppel von einst ersetzen.

Ein Innenspiegel fehlt derzeit noch, seine äußeren Kollegen passen größenmäßig eher an Motorroller. Das liegt vielleicht daran, dass der Ami als „leichtes Vierradmobil für Personenbeförderung“ zugelassen ist. Die Regularien ersparen Citroën übrigens auch den Einbau von Airbags und sonstiger Technik wie ABS oder ESP, die normale vierrädrige Gefährte bieten müssen.

In Hessen, Rheinland-Pfalz und NRW darf der Ami schon ab 15 Jahren bewegt werden, in den anderen Bundesländern müssen die Fahrer ein Jahr älter sein. Sie werden dann daheim an Papas ganz normaler Steckdose andocken. Ein leerer Ami ist nach drei Stunden wieder fit für die nächste Tour.

Preise

Offizielle Preise gibt es derzeit nur für Frankreich. Dort kostet der Ami 6000 Euro, kann aber auch für 19,99 Euro monatlich bei einer Anzahlung von 2600 Euro geleast werden. Die deutschen Preise sollen ähnlich sein. Hier startet der Ami im ersten Quartal 2021.

Bestellung

Bestellt werden kann er beim Händler, aber auch im Internet. Online konfigurieren, bezahlen und bald steht er vor der Tür. Wer 200 Euro ausgeben will, kann die Dienste eines Fachmanns nutzen, der das Auto dann vor Ort erklärt.

Die Sitze sind eher spartanisch.

Daten und Fakten

Das Modell: Zweitüriger Kleinstwagen mit fünf Sitzen

In Maßen: Länge: 2,51 Meter, Breite: 1,39 Meter (ohne Außenspiegel), Höhe: 1,52 Meter. Wendekreis: 7,20 Meter, Elektromotor mit 8 PS. maximales Drehmoment: keine Angaben. Nm, Frontantrieb, 0-45 km/h: keine Angaben, Höchstgeschwindigkeit 45 km/h, Lithium-Ionen-Akku mit 5,5 kW/h. Reichweite: 75 Kilometer.

Aufladezeit: 3 Stunden an einer 220-Volt-Haushaltssteckdose

Preis: ab 6000 Euro

Mitbewerber: Nur der Renault Twicy, andere große Hersteller haben solche Zwerge nicht im Programm.

Wann kommt er? Geplant im ersten Quartal 2021

NWZ-Auto.de
Finden Sie Ihr Traumauto auf NWZ-Auto.de!

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.