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NWZonline.de Ratgeber Motor und Verkehr

Wenn sich das Auto selbst den Parkplatz sucht

10.03.2018

Berlin Der Stuttgarter Autozulieferer Bosch hat auf der „Connected World“ in Berlin, eine der größten Konferenzen der digitalen Branche, gezeigt, wie er sich die Zukunft des Autos vorstellt. Er gab zudem die Gründung eines neuen Geschäftsbereichs bekannt, in dem zukünftig mehr als 600 Mitarbeiter digitale Mobilitätsdienstleistungen entwickeln und verkaufen sollen. Ein Einblick, was dazu gehört:
 Mitfahrdienst: Bosch hat das US-Start-up SPLT übernommen, das eine Plattform betreibt, mit der Unternehmen, Universitäten oder Stadtverwaltungen ihren Mitarbeitern Angebote für Fahrgemeinschaften vermitteln können. Mittels App bringt SPLT Menschen zusammen, die den gleichen Weg haben. Ein Algorithmus berechnet innerhalb von Sekunden die passende Fahrgemeinschaft und den schnellsten Weg.
 Schutzengel aus der Datenwolke: Allein in Deutschland werden jedes Jahr rund 2000 Warnungen vor Falschfahrern im Radio gesendet. Meist erfolgt diese Warnung aber zu spät, denn jede dritte Geisterfahrt endet bereits nach 500 Metern – im schlimmsten Fall tödlich. Die cloudbasierte Warnung von Bosch soll Autofahrer schon nach gut zehn Sekunden warnen und zwar nicht nur den Falschfahrer, sondern alle entgegenkommenden Autos.
 Parkplatzsuche mit Hilfe der Gemeinschaft: Mit dem System Community based Parking sollen vernetzte Autos die Abstände zwischen parkenden Fahrzeugen am Straßenrand mit den Sensoren des Parkassistenten messen, auch wenn sie selbst keinen Abstellplatz suchen. Auf diese Weise werden von vielen Teilnehmern Daten gesammelt, die in eine Parkplatzkarte auf dem Navigations-Bildschirm übertragen werden.
 Fahrerloses Einparken: Mit dem Bosch-System Automated Valet Parking parkt das Auto in Zukunft fahrerlos ein. Der Fahrer stellt sein Fahrzeug im Eingangsbereich eines Parkhauses ab und gibt einen Befehl über Smartphone. Das Auto sucht sich selbst einen freien Platz und parkt automatisch ein.
 Schlüsselloser Zugang: Das Smartphone öffnet und schließt mit dem Service Perfectly keyless das Fahrzeug und startet den Motor. Über eine App kann der Besitzer zudem andere Nutzer für sein Fahrzeug freischalten. So können Familien, Unternehmen, Sharing-Anbieter und Betreiber von Fahrzeugflotten flexibel organisieren, wer Zugang hat.
 Vorausschauende Diagnose: Mit diesem Service wird der Zustand wichtiger Komponenten wie der Batterie, oder des Bremssystems im Alltagsbetrieb anhand von Daten und Cloud-Informationen analysiert. Zeigen die Daten Verschleißerscheinungen der Komponenten, erhält der Fahrer rechtzeitig vor Auftreten eines Defekts einen Hinweis und einen Vorschlag für den nächsten Werkstattbesuch.
 Reichweitenprognose: Dieser Service berechnet, wie weit ein Elektroauto in verschiedenen Fahrmodi von sportlich bis sparsam fahren kann. Dabei berücksichtigt er Informationen aus dem Fahrzeug wie den aktuellen Ladestand der Batterie und den Energieverbrauch von Heizung und Klimaanlage sowie Informationen aus der Umgebung. Dazu gehören die aktuelle Verkehrssituation, topografische Daten der vorausliegenden Strecke sowie die Außentemperatur. Der Service kennt alle Ladestationen und plant erforderliche Ladestopps vorausschauend.

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