Bingen - Der Leon startete hervorragend und entwickelte sich schnell europaweit zum Erfolgstyp. Die ersten Generationen verkauften sich über zwei Millionen Mal, seit 2020 ist die Nummer vier ebenfalls erfolgreich unterwegs. Das unterstreichen auch Auszeichnungen wie „Goldenes Lenkrad“ oder bestes Auto in Europa bei „Autobest 2021“. Zu Anfang gab es noch nicht alle Motorisierungen, nun ist die Palette komplett.
Seat Leon
Um bei den Kompakten zu überzeugen, müssen richtig gute Argumente vorhanden sein. Denn dort tummeln sich alle Megaplayer, die Asiaten sowieso. Auch die Optik gehört dazu. Bei der Limousine (ab 20 570 Euro) und beim Sportstourer genannte Kombi (ab 21 920 Euro) punkten klare Linien und ein ausgeklügeltes Beleuchtungskonzept. Inklusive durchgängigem Lichtband am Heck, dynamischen Blinkern und Voll-LED-Frontlicht, innen kommt eine feine, umlaufende Ambientebeleuchtung dazu. Jede Menge Unfallvermeidungshelfer sind ebenfalls an Bord.
Die Antriebsaggregate aus dem VW-Konzern erfüllen unterschiedlichste Vorstellungen. So findet hier jeder seinen Wunschkandidaten – ob eher sehr sparsam oder besonders agil. Die Palette reicht von Diesel (115 und 150 PS), Benzin (90 bis 190 PS, auch Mildhybrid) und Erdgas (130 PS) bis Plug-in-Hybrid. Bei letzterem leisten 1,4-Liter-Turbobenziner plus E-Motor zusammen 204 PS. Dieser Teilzeit-Stromer fährt bis 60 Kilometer weit rein elektrisch. Für Vielfahrer interessant sind der stärkste Diesel (4,7 Liter laut NEFZ, CO2: 124 g/km) und die Erdgas-Variante.
Cupra LeonSportstourer
Nach dem Motto „Emotion trifft Performance und Fahrspaß trifft Technologie“ steht er als Benziner (245 und 300 PS) oder Plug-in-Hybrid (204 und 245 PS) ab attraktiven 36 120 Euro für Ausfahrten besonderer Art bereit. Alle Varianten sind mit dem Doppelkupplungsgetriebe ausgestattet, Schaltwippen am Lenkrad inklusive. Der Kombi sieht schnell aus, doch was wirklich drin steckt, überrascht selbst Sportwagenfahrer. Kraftvolle Elemente sorgen vorne und am Heck für eine Performance-Optik – ohne irgendwelche Krawallmacher. Hier sieht alles fein aus, raffiniert sorgten die Designer für eine „Den will ich haben“-Optik.
Die Ausstattung ist betont üppig, das dynamisch ausgelegte adaptive Fahrwerk setzt die vorhandene Leistung konsequent sicher um. Mit dem Sieben-Gang-Direktschaltgetriebe geht es auf Wunsch in 5,7 Sekunden auf 100. Dennoch liegt der Verbrauch auf niedrigem Level: laut NEFZ im vergleichbaren Durchschnitt bei 6,7 Liter (CO2: 152 g/km).
