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NWZonline.de Ratgeber Motor und Verkehr

Bordcomputer Für E-Bikes: Bessere Konnektivität, mehr Drehmoment

04.07.2020

Stuttgart Erstmals kann der Nutzer den Bordcomputer per Touchscreen-Funktion bedienen. Das berührungsempfindliche und hochauflösende Farbdisplay ist auf 3,2 Zoll gewachsen, soll selbst bei Regen bedienbar und wetterfest sein. Außerdem kann die Oberfläche individuell konfiguriert werden.

Ausstaffiert ist das Nyon Gen 2 mit einem Navigationssystem inklusive Kartenmaterial von Open Street. Die Karte wird detailliert dargestellt und lässt sich per Zwei-Finger-Zoom vergrößern oder verkleinern. Das Nyon 2 lässt sich zudem mit Smartphones und entsprechender App verbinden. So kann sich der kleine Computer auch mit dem Bosch-E-Bike-Onlineportal verbinden. Unter anderem sind so Touren für die Navigationsfunktion aufspielbar. Hat Nyon eine WLAN-Verbindung, werden zudem automatisch die Daten mit dem Nutzer-Account synchronisiert.

Auch beim Erreichen von Fitnesszielen kann Nyon unterstützen. Während der Fahrt lassen sich Kalorienverbrauch und Leistung messen. Möglich ist eine Koppelung mit dem Herzfrequenzmesser.

Der Bordcomputer zeigt zudem Informationen einer E-Shift-Schaltung oder aus dem Bosch-ABS an, sofern das entsprechende Pedelec darüber verfügt. Gegen Diebstahl ist das Display eigens gesichert: Zieht man es ab, wird automatisch der Antrieb gesperrt. Nur mit dem zum Bike passenden Display lässt sich dieser auch wieder entsperren.

Den Nyon-Bordcomputer wird Bosch auch als Nachrüst-Kit anbieten. Kompatibel ist er mit allen Antrieben des Herstellers ab Modelljahr 2014. Es gibt zwei Halterungen zur Montage am Lenker oder am Vorbau. Das ab Herbst verfügbare Nachrüst-Nyon ist mit rund 400 Euro allerdings nicht gerade günstig.

Als weitere Neuheit erhält das bisherige Top-Display Kiox zum Modelljahr ´21 ein kleines, aber feines Update. Wie das Nyon ist es künftig mit Peripherie-Geräten koppelbar. Hat man ein Smartphone verbunden, lassen sich die Informationen einer Navigationsapp auf dem E-Bike-Bordcomputer anzeigen. Der Routenverlauf wird mit einer blauen Linie dargestellt und um Entfernungsinformationen ergänzt.

Unverändert bleibt im neuen Modelljahr das Portfolio von Antrieben und Batterielösungen. Allerdings gibt es Software-Updates. Die sorgen zum Beispiel bei den Antriebseinheiten Performance CX Line und Cargo Line für ein von 75 auf 85 Newtonmeter erhöhtes Drehmoment und damit in einigen Fahrsituationen für kräftigeren Schub. Speziell für den Performance CX wurde der eMTB-Modus verfeinert, um eine bessere Unterstützung fürs Fahren auf Trails zu ermöglichen. Unter anderem ermöglicht die neue Software ein feinfühligeres Anfahrverhalten auf rauem Untergrund. Das Update kann bei Motoren ab Modelljahr 2020 nachträglich aufgespielt werden.

Die 85 Newtonmeter gibt es künftig auch für die Speed-Versionen (45 km/h) der Cargo Line und Performance Line, was mit einem Leistungsplus vor allem bei niedriger Trittfrequenz einhergeht. Hohe Geschwindigkeiten soll man zudem schneller erreichen können. Ältere Exemplare der genannten Speed-Versionen können nicht mit der Software nachgerüstet werden.

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