Düsseldorf - Die Messe „Caravan Salon“ öffnet an diesem Wochenende nach einer gut besuchten Woche noch einmal ihre Türen. Eines der Highlights sind die so genannten Urban Camper, Vans und Nachfolger des legendären VW Bulli. Eine Mischung aus Pkw für die Stadt und kompaktem Wohnmobil für Kurztrips oder die große Urlaubsfahrt. Viele Hersteller haben solche Fahrzeuge im Repertoire .
Dethleffs: Globevan
Einer der Bestseller ist der Globevan von Dethleffs. Er ist genauso, wie es sich die meisten potentiellen Nutzer wünschen. Und das bedeutet: alltagstauglich, praktisch und nicht so teuer. Seit 17 Jahren entwickelt und baut der Allgäuer Erfinder des Wohnwagens so genannte Urban Camper und Camper Vans. Zum Modelljahr 2023 wurde der Globevan weiter aufgewertet.
Crosscamp
Einer der neuen und zugleich sehr erfolgreichen Mitspieler heißt Crosscamp, eine Marke aus dem vielseitig aufgestellten Hymer-Konzern. Schon im zweiten Jahr sind kompakte Reisemobile auf der Basis von Toyota- und Opel-Vans im Programm. Jetzt geht es nach reinen Verbrennermodellen weiter in Richtung rein elektrische Batterie-Modelle. Für die großen Reisemobile sicherlich auch in den kommenden Jahren noch nicht wirklich sinnvoll, in der kompakten Fahrzeugklasse aber schon. Da wird das schnell gehen.
Denn Modelle wie der Opel Zafira Life werden neben dem Einsatz beruflich und für die Familie sehr gerne zum Freizeitvergnügen in näherer Umgebung genutzt. Baden gehen, Angeln, Segeln, Surfen und Wandern abseits normaler Touristenwege. Oder es wird mit dem Mountainbike huckepack der nächste Trail angesteuert. In der Natur wäre natürlich ein Stromer ideal.
Zafira e-Life
Als rein elektrische Camper-Variante mit vier Schlafplätzen kommt der Zafira e-Life bald auf den Markt. Premiere ist zurzeit auf dem Caravan Salon in Düsseldorf. Beim Anbieter Crosscamp machen ihn 136 PS und ein großer Akku (75 kWh) alltagsfit. Mit dem Opel-Van ist eine Reichweite bis 322 Kilometer möglich (WLTP-Vergleichswert), campingfit ausgerüstet wird sie beim e-Life wohl etwas darunter liegen. Aber auch das reicht völlig für die meisten Touren aus. Die Batterie lässt sich über jede Steckdose laden. Schneller geht es über eine Wall Box und unterwegs per Fast Charger.
Zur Serienausstattung gehören auch um 180 Grad drehbare Vordersitze und im Heck seitliche Stauschränke. Die Fertigung ist ab dem ersten Halbjahr 2023 geplant. Preise sind noch nicht bekannt.
