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NWZonline.de Ratgeber Motor und Verkehr

Immer mehr Modelle für Frischluft-Fans

16.04.2011

OLDENBURG Jahr für Jahr werden hierzulande mehr und mehr Cabrios und Roadster gekauft – obwohl sie gegenüber geschlossenen Varianten teurer sind und weniger Platz bieten. Der Bestand offener Fahrzeuge ist laut Kraftfahrtbundesamt (KBA) in Flensburg 2010 um 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen und liegt nun bei 1,7 Millionen.

„Derzeit führt unsere Statistik mit allen Motor- und Modellvarianten insgesamt 334 verschiedene Cabrios und Roadster in den Preislisten für Deutschland“, sagt Nick Margetts vom Analyseinstitut Jato Dynamics. „Das sind immerhin gut fünf Prozent des deutschen Fahrzeugangebots.“

Für BMW ist der neue 6er in der offenen Version sogar so wichtig, dass man die übliche Reihenfolge bei der Modellplanung umstellt. Denn bisher brachte der Münchener Hersteller noch immer das Coupé vor dem Cabrio. Doch beim jetzt anstehenden Generationenwechsel läuft es anders herum. Man wolle gleich zum Beginn der Open-Air-Saison an den Start gehen, sagt BMW-Entwickler Markus Braunsberger.

Der in Länge und Breite gewachsene Viersitzer mit dem charakteristischen Finnenverdeck aus Stoff ist jetzt zu Preisen ab 83 300 Euro im Handel. Gestartet wird mit nur zwei Motoren: einem Sechszylinder mit 3 Litern Hubraum und 320 PS. Alternativ steht ein V8 mit 4,4 Litern bereit, der es auf 407 PS bringt.

Den Saisonstart verpassen möchte auch Mercedes nicht. Der Roadster SLK steht in seiner dritten Generation seit Ende März in den Schauräumen. Der Wagen mit dem versenkbaren Stahldach kostet mindestens 38 675 Euro und orientiert sich stilistisch stark am Flügeltürer SLS.

Geduld muss aufbringen, wer auf den SLS Roadster wartet. Die Open-Air-Version des Flügeltürers soll erst im September auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt ihre Weltpremiere feiern und wohl 2012 auf den Markt kommen.

Warten war bisher auch das Motto für VW-Kunden, die dem Comeback des offenen Golf entgegenfieberten. Nach fast einem Jahrzehnt Pause ist es jetzt soweit. Der Golf hat wieder ein klassisches Stoffverdeck, der Überrollbügel, der ihm den Spitznamen „Erdbeerkörbchen“ eingebracht hatte, ist weg und einem ausfahrbaren Überschlagschutz gewichen.

Als offene Alternative aus Wolfsburg kann der Eos gelten, der in überarbeiteter Version seit Januar bei den Händlern steht. Er trägt eine neu gestaltete Frontpartie, hat eine ausgedünnte Motorpalette mit drei Benzinern und einem Diesel von 122 bis 200 PS und kostet mindestens 27 975 Euro.

Und VW plant mehr: Vom nächsten Beetle – ebenfalls noch 2011 erwartet – wird es wieder eine offene Variante geben, wie aus Unternehmenskreisen zu erfahren ist. Zudem arbeitet Wolfsburg an einem handlichen Sportwagen mit Mittelmotor.

In den nächsten Monaten kommen auch eine ganze Reihe offener Sportwagen in den Verkauf. Den US-Import Chevrolet Camaro wird es vermutlich noch im Herbst auch als Cabrio geben, Ferrari plant einen Spyder zum F458 Italia. Und wenn zum Jahreswechsel der nächste Porsche 911 an den Start geht, ist die Cabrioversion nur eine Frage der Zeit.

Als weniger selbstverständlich gelten Ideen, wie sie etwa Mini verfolgt. In München bestätigt man, dass ein Roadster im Frühjahr 2012 debütiert – es wäre eines der kleinsten Open-Air-Fahrzeuge der Republik.

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