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NWZonline.de Ratgeber Motor und Verkehr

Interview: „Design muss Emotionen wecken“

24.07.2021

Ingolstadt Fahrzeuge von Audi sind begehrenswert. Rund um unseren Globus werden Stil und Auftritt der Marke geschätzt. Kein Glückstreffer, sondern ein langer Weg konstanter Maßnahmen und Anstrengungen für ein Plus an wertigen Vorteilen für Autofahrerinnen und Autofahrer.

Wir wissen alle, dass sich der Status quo jederzeit ändern kann. Was gestern noch heiß begehrt war, überflügeln andere heute. Das iPhone von Apple oder die Fahrzeuge von Tesla sind zwei Beispiele. Auch daher legt Audi viel Wert auf Grundlagenforschung, Gespräche mit Kunden, einen offenen Blick in unsere Welt. Vor allem beim Thema Design. Gerade jetzt wichtig, denn Elektro-Autos bieten ganz neue Möglichkeiten. Daher stellte Audi sein Team neu auf: Seit Oktober 2020 ist Norbert Weber Leiter Interiordesign, Philipp Römers seit März Leiter Außendesign. Beide trafen wir bei einem Online-Meeting.  

Was macht begeisterndesDesign aus?

Philipp Römers: Das Allererste, womit Interessierte in Kontakt kommen, ist nach wie vor das Exterieur. Es muss Begehrlichkeit wecken. Der erste Eindruck ist entscheidend dafür, ob jemand stehen bleibt oder weitergeht, am Bildschirm heranzoomt oder weiterklickt. Gerade bei E-Modellen brauchen wir zum Beispiel strömungsgünstige Silhouetten für mehr Reichweite. Die können hochattraktiv aussehen.

Norbert Weber: Mit Design Emotionen zu wecken, geht nahtlos ins Interieur über. Hier entwickelt sich die Gestaltung gerade mehr und mehr zum Schlüsselelement bei Kaufentscheidungen.  

Welche Bedeutung hatdas Interieur?

Weber: Der Innenraum rückt durch die Digitalisierung und vor allem das automatisierte Fahren in den Fokus. Wir wollen unsere Modelle daher künftig von innen nach außen gestalten.

Römers: Früher wurde erst die Außenhaut gestaltet, dann geschaut, ob Interieur und Passagiere gut reinpassen. Das automatisierte Fahren sorgt hier für einen Wechsel: Fällt die eigentliche Fahraufgabe weg, entstehen ganz neue Möglichkeiten. Klar ist, es wird wohnlicher.

Weber: Dennoch sehen wir den Designprozess als Ganzes: Ideen werden gemeinsam geboren und Probleme gemeinsam gelöst. Das sorgt am Ende des Tages für ein stimmiges Gesamtergebnis.

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