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NWZonline.de Ratgeber Motor und Verkehr

Klangvoller Name in der Automobilwelt

18.01.2020

Köln Geht es um emotionale Momente der Autogeschichte, dann gehört der italienische Hersteller Alfa Romeo zu den besonders klangvollen Namen in der Welt der Mobilität. Dank vieler Höhen und trotz einiger Tiefen kann die Traditionsmarke auf eine mittlerweile 110 Jahre währende Geschichte zurückblicken. Im Jubiläumsjahr hat die FCA-Tochter wirtschaftlich gesehen wenig Grund zum Frohlocken. Doch die Stahlkraft der Marke bleibt wie auch die Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

Der Ursprung von Alfa Romeo geht auf den Automobilpionier Alexandre Darracq zurück, der ab 1906 nahe Mailand Autos für italienische Kunden produzierte – mit allerdings wenig Erfolg. Ab 1910 stieg eine Gruppe lombardischer Geschäftsleute als Società „Anonima Lombarda Fabrica Automobili“ (A.L.F.A.) ein, um in der Darracq-Fabrik hochkarätige Touren- und Sportwagen zu produzieren. Bereits der erste A.L.F.A. Typ 24 HP mit 4,1-Liter-Vierzylinder deklassierte fast alle Konkurrenten.

Der Erste Weltkrieg ließ den Pkw-Markt zusammenbrechen, weshalb Darracq seine verbliebenen Anteile am Werk Portello an eine Bank verkaufte, die A.L.F.A. 1915 in Konkurs gehen ließ.

Neuer Eigner wurde Nicola Romeo, der den klangvollen Teil des Markennamens beisteuerte. Einen Neustart wagte er 1920. Vor allem im Motorsport konnte Alfa Romeo nachfolgend viele Erfolge einfahren, wirtschaftlich blieben es jedoch schwierige Zeiten.

1923 rettete die Banca Nazionale die Sconto Alfa Romeo und das auf Wunsch des Faschistenführers Benito Mussolini, der die schnellen und schönen Sportler als Repräsentationsfahrzeuge nutzte. Dennoch folgte ein weiteres Finanzdebakel und 1933 die Verstaatlichung.

Zum Massenhersteller avancierte Alfa Romeo unter Chefkonstrukteur Orazio Satta Puliga, der 1954 als erstes Volumenmodell die Sportlimousine Giulietta einführte. Vom „Sprint“ genannten Giulietta Sportcoupé entstanden gleich vier unterschiedlich karossierte Varianten.

Ähnliches wiederholte sich bei der 1962 eingeführten Giulia, die zum bis 1978 gebauten Megaseller avancierte und als erreichbarer Traumwagen Geschichte schrieb. Repräsentativ waren die starken Modelle der 2600er Reihe, die Alfa in den 1960er-Jahren das Image eines Maserati fürs Bürgertum bescherten.

1986 übernahm dann Giovanni Agnelli das abermals wirtschaftlich angeschlagene Unternehmen, welches er damit vor dem Zugriff durch Ford bewahrte und ins Fiat-Imperium integrierte. Wechselhaft blieben die wirtschaftlichen Erfolge für Alfa Romeo auch als sportive Tochter des Fiat-Konzerns.

Während der 1997 lancierte Alfa 156 die Strahlkraft früherer Giulia- und Giuletta-Typen erneuerte, konnten Coupés der 2000er Jahre wie Brera und GT nicht an den Nimbus einstiger Alfa GTV anknüpfen.

Emotionen setzte erst die 2016 präsentierte neue Giulia frei. Eigentliche Hoffnungsträger sind heute die SUV Alfa Stelvio und der bislang nur als Studie gezeigte Tonale. Alfa Romeo zu früherer Größe zu führen, das wird 2020 eine der größten Herausforderungen sein.

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