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NWZonline.de Ratgeber Motor und Verkehr

Beim Zoe vor der Qual der Wahl

19.10.2019

Olbia Renault steht schon lange unter Strom. Zoe, sein erster rein elektrischer Kleinwagen, ist seit 2012 in der Preisliste, steht mittlerweile an der Spitze des Segments und schon bald in der zweiten Generation bei den Händlern. Und das wie bisher ab rund 22 000 Euro. Erstmals aber ist der flotte Franzose in zwei Leistungsstufen und mit zwei unterschiedlich großen Akkus zu bekommen.

Der Kunde hat die Wahl: 108 oder 135 PS? 40- oder 52-kWh-Akku? 300, 383 oder 395 Kilometer Reichweite? Den Akku kaufen, oder leasen? Die Entscheidung wird schon dadurch erleichtert, dass es die Kombination aus 108-PS-Motor und kleinem Akku nur in Verbindung mit der Basisausstattung gibt.

Wer also den einen oder anderen (Fahrer-)Assistenten an Bord begrüßen und ein wenig Komfort genießen möchte, muss schon den 52-kWh-Akku ordern.

Dieser reicht in der 108-PS-Version nach dem neuen und realistischeren WLTP-Messverfahren für immerhin 395 Kilometer, bei der stets an den größeren Akku gekoppelten Ausführung mit 136 PS für 383 Kilometer. Der stärkere Motor beschleunigt den 1,6 Tonnen schweren Zoe in 9,5 Sekunden statt in 11,4 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100, was durchaus ein Argument ist.

Anders als die Endgeschwindigkeit. Ob jetzt bei 135 oder bei 140 km/h abgeregelt wird, dürfte keine Rolle spielen, zumal man den E-Flitzer mit Blick auf den Ladestand des Akkus und die Reichweite wahrscheinlich auch nur selten am Limit bewegen wird.

Bleibt als letzte Frage „Kauf oder Leasing des Akkus?“. 8090 Euro kostet die aufladbare Batterie in beiden Versionen. Ab 74 Euro monatlich kann der Akku geleast werden, für 124 Euro im Monat sogar ohne Kilometerbegrenzung. Selbst mit der Flatrate müsste man den Zoe schon fast fünfeinhalb Jahre fahren, um auf die Kaufsumme zu kommen.

Während sich äußerlich kaum etwas verändert hat (der Zoe erhielt neue LED-Scheinwerfer und einen anderen Kühlergrill), ist der Innenraum kaum wiederzuerkennen, längst nicht mehr so bieder wie bei der ersten Generation. Das Lenkrad und das sehr große (aufpreispflichtige) Display in der Mittelkonsole stammen vom Renault Clio, das völlig neu gestaltete Armaturenbrett ist teilweise mit Stoff bezogen.

Die 136-PS-Version stand zu ersten Testfahrten auf der italienischen Mittelmeerinsel Sardinien zur Verfügung. Sie wusste auf den kurvigen Landstraßen zu gefallen. Allerdings würde man sich eine direktere Lenkung und straffere Sitze wünschen. Das Fahrwerk lieferte zudem das eine oder andere Mal ungefragt einen Zustandsbericht über die nicht immer tadellosen Straßen der Insel.

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