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Schon gefahren Feiner Kleiner mit Automatik


Vor allem als GT-Line kommt der Kia Picanto optisch hochwertig mit sportlichem Touch daher.
Edda Stahn

Vor allem als GT-Line kommt der Kia Picanto optisch hochwertig mit sportlichem Touch daher.

Edda Stahn

Oldenburg - Schon der erste flüchtige Blick zeigt: beim Design mischt Kia inzwischen richtig gut mit. Vor uns steht einer der kürzesten Fünftürer mit vier bis fünf Sitzen, die es aktuell zu kaufen (ab 13 250 Euro) gibt. Der 3,6 Meter lange Picanto fällt ordentlich geräumig aus. Mit kurzen Überhängen steht er optisch satt auf der Straße. Vor allem die von uns im 14-Tage-Test gefahrene GT-Line mit allerlei sportlichen Extras.

Im Alltagseinsatz wirkt der Wagen erwachsen, von Enge eigentlich keine Spur. Vier Personen finden ausreichend Platz, eingeengt fühlen sich selbst fast 1,9 Meter große Passagiere nicht. Im Fond ist die Beinfreiheit klassenüblich eingeschränkt, doch für Kurzstrecken und Kinder reicht es allemal. Der Wagen übertrumpft viele Mitbewerber mit mehr Bein- und Kopffreiheit. Das gilt ebenfalls für den Laderaum (255 Liter), mit umgeklappten Rücksitzen (1010 Liter) schluckt der alles für den Sommerurlaub zu zweit.  

Motorisierung

Drei Motoren stehen zur Wahl. Neben den beiden Einliter-Dreizylindern mit 67 und 100 PS ein 1,2 Liter Vierzylinder mit 84 PS. Der steckte in unserem GT-Line Testwagen, kombiniert mit einem automatischen Schaltgetriebe (ab 18 240 Euro). Die Leistung zeigte sich ausreichend agil im eher urbanen Einsatzbereich, auf Autobahnen sind 172 km/h möglich.

Soll es schnell vorangehen, muss der Motor allerdings hochdrehen. Denn seine 120 Nm liegen erst bei 4200 U/min an. So dauert der Sprint auf 100 schon 15,7 Sekunden. Daher sollten Überholvorgänge gut geplant sein. Die Automatik ruckt deutlich beim Gangwechsel, das lässt sich mit wenig Gasgeben oder kurzem Lupfen des Gasfußes gut verhindern. Mit 6,0 Litern lag unser Verbrauch auf niedrigem Ni­veau. Der kombinierte WLTP-Wert liegt zwischen 5,4 und 5,7 Liter (CO2: 122 - 130 g/km). Bestnoten beim ADAC Ecotest unterstreichen das. 

Ausstattung

Die von uns gefahrene GT-Line tritt mit 16-Zoll-Alufelgen, Seitenschwellern, Alu-Sportpedalen, Sport-Lederlenkrad (unten abgeflacht) und Sportstoßfängern (hinten mit Diffusoroptik) dynamisch auf. Dazu kommen Fahrer-Knieairbag, Sitzbezüge in Ledernachbildung, Rückfahrkamera, 8-Zoll Touchscreen und einiges mehr. Je nach Variante oder optional sind Kollisionswarner (Fußgängererkennung), aktiver Spurhalte- und Spurwechselassistent mit Toterwinkelwarner, Querverkehrswarner (Automatik mit Not-Stopp) oder Müdigkeitswarner an Bord. Sieben Jahre Garantie gibt es immer.

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